Stmk: Teilweise extreme Unwetter über der Steiermark am 22. / 23. August 2020 → in Summe über 2.000 Kräfte im Einsatz

Schwere Unwetter haben am Samstag, 22. August 2020, einmal mehr die Einsatzkräfte in der Steiermark gefordert. Vom Extremwetterereignis waren mehrere Bezirke betroffen. Bäche traten über die Ufer, Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Infrastruktur wurde durch Murenabgänge beschädigt. Blitzschläge setzten vereinzelt Gebäude und Elektroanlagen in Brand. Menschen mussten aus Zwangslagen gerettet oder aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Rund 2.000 Feuerwehrmitglieder von 214 Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um hunderte Schadenslagen zu bewältigen. → Letztes Update: 23.08.2020, 20.50 Uhr.

Update 24. August: Stmk: Lobmingtal und St. Marein-Feistritz nach Unwetter vom 22.8.2020 zum Katastrophengebiet erklärt

Wie von den Meteorologen prognostiziert, zog am Samstag, dem 22. August 2020, eine kräftige Gewitterfront über die Steiermark. Diese sorgte vielerorts für „Weltuntergangstimmung“. In etlichen steir. Bezirken mussten die Feuerwehren einmal mehr zu Unwettereinsätzen ausrücken, die sich – im direkten Vergleich zum Vorjahr (Jänner bis August) – mittlerweile bereits mehr als verdreifacht haben.

Betroffen waren die Feuerwehrbereiche Graz-Umgebung, Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Judenburg, Knittelfeld, Leibnitz, Liezen, Murau, Mürzzuschlag und Voitsberg.

In den südlichen Landesteilen hat das Unwetter besonders heftig gewütet. Etliche Straßen und Objekte wurden von teils hüfthohen Wassermassen überflutet. Rund 2.000 Feuerwehrkräfte, 800 davon alleine im Bezirk Südoststeiermark, waren im Dauereinsatz.

Von den Einsatzkräften wurden hauptsächlich Sandsäcke geschlichtet, Pump- und Reinigungsarbeiten durchgeführt, Verklausungen beseitigt, beschädigte Dächer notdürftig abgeplant sowie Straßen und Gehwege von Vermurungen oder von umgestürzten Bäumen befreit.

Hotspot Bereichsfeuerwehrverband Feldbach

Nicht minder heftig wie in den anderen Hotspotgebieten (GU, VO, LB) zog das Unwetter auch seine Spur der Verwüstung über den einstigen Bezirk Feldbach. Wie eine Spirale schien sich die Unwetterfront zu bewegen, um sich ihrer enormen Wassermassen zu entledigen. Stellenweise wurden bis zu 80 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen und gemeldet.

Land unter

Als Folge hieß es „Land unter“. Überschwemmungen wurden aus vielen Orten gemeldet, wie beispielsweise aus dem Großraum Gnas, aus Paldau, aus einigen Ortsteilen der Neuen Stadt Feldbach sowie auch aus der Bezirkshauptstadt Feldbach selbst.

Behinderungen für den Verkehr aufgrund von Überflutungen, Schlamm und Steinen waren auf vielen Landes- und Gemeindestraßen zu verzeichnen. Überdies erinnerte das gestrige Unwetterereignis so manche Einsatzkraft an das Katastrophenjahr 2009.

Damals standen erstmals alle Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes zeitgleich im Einsatz. Elf Jahr später, war die Situation die gleiche. Alle 73 Feldbacher Bereichsfeuerwehren waren zur Schadensbewältigung eingesetzt.

Hunderte Schadenslagen

Beinahe im Sekundentakt wurden von Geschädigten Notrufe zur Bereichsalarmzentrale „Florian Feldbach“ abgesetzt, von wo aus die hunderten Schadenslagen von der Florianbereitschaft sowie vom KHD-Bereichsführungsstab koordiniert sowie disponiert – und nach entsprechender Prioritätsstufe – von den Einsatzkräften abgearbeitet wurden.

Unterstützung für die rund 700 eingesetzten Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Bereichsfeuerwehrverband Feldbach kam überdies aus dem benachbarten Feuerwehrbereich Radkersburg, von wo zwei technische Züge – ausgestattet mit Pumpen und weiterem Gerät – mit 100 Einsatzkräften zur Entlastung der örtlichen Kräfte angefordert wurden.

Evakuierungen erforderlich

In der Südoststeiermark mussten in den Nachtstunden aus Sicherheitsgründen (Überflutungen bzw. Hangrutschung) mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Dies betrifft im Wesentlichen den Großraum der Marktgemeinde Gnas aufgrund von Überflutungen (punktuell HQ 300 laut örtlicher Einsatzleitung) sowie eine Familie mit zwei Kindern in Jahrbach, Gemeinde Jagerberg – wegen einer möglichen Hangrutschung.

Aufräumarbeiten

Viele Schadstellen konnten von den Feuerwehrkräften bereits erfolgreich behoben werden. Dennoch dürften die Aufräumarbeiten wohl noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen, teilweise werden Schäden auch erst bei Tageslicht entdeckt bzw. sichtbar werden.

Update 23. August 2020, 10.00 Uhr

Eine heftige Gewitterfront – mit lokalen Niederschlägen von bis zu 80 Liter pro Quadratmeter binnen kürzester Zeit – sorgte in der Nacht von gestern auf heute in einigen steirischen Bezirken für etliche überflutete Objekte und Straßen. Auch Hänge kamen ins Rutschen. Viele Bäche traten über die Ufer, Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Infrastruktur wurde durch Murenabgänge beschädigt. Blitzschläge setzten vereinzelt Gebäude und Elektroanlagen in Brand. Menschen mussten aus Zwangslagen gerettet oder aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Im BFV Feldbach waren – nach 2009 bzw. zum zweiten Mal in der Geschichte – zeitgleich alle 73 Feuerwehren aktiv.

Rund 2.000 Feuerwehrmitglieder von 214 Feuerwehren waren ab dem späten Nachmittag stundenlang im Einsatz, um hunderte Schadenslagen bewältigen. Viele sind es noch, denn derzeit werden die Aufräumungsarbeiten in den Bereichsfeuerwehrverbänden Feldbach, Leibnitz, Voitsberg und Graz-Umgebung auf Hochtouren fortgesetzt. Punktuelle Aufräumungsarbeiten finden derzeit auch in den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg, Knittelfeld, Weiz und Mürzzuschlag statt.

In Summe stehen steiermarkweit nach vorliegenden Rückmeldungen aktuell noch immer rund 950 Feuerwehrmitglieder im Hilfseinsatz, 500 davon bei den zahlreichen Einsatz-Hotspots im Bereichsfeuerwehrverband Feldbach.

Informationen zum Bereichsfeuerwehrverband Feldbach

  • Zur Aufarbeitung der Großschadenslagen im Großraum Gnas und Feldbach sind derzeit 31 (der 73) Feuerwehren, inklusive dem Führungsstab und der Florianbereitschaft, mit rund 500 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.
  • Die beiden technischen KHD-Züge aus dem Bereichsfeuerwehrverband Radkersburg, die seit den gestrigen Nachtstunden in Feldbach und Gnas eingesetzt waren, sind in den frühen Morgenstunden wieder abgerückt.
  • Erneute nachbarschaftliche Hilfeleistung wird von zwei Zügen aus Leibnitz und 1 Zug aus Radkersburg kommen. Diese Entscheidung wurde vor kurzem im Rahmen einer Besprechung des Krisenstabs getroffen. (Pump- und Reinigungsarbeiten).
  • Die Evakuierung eines Wohnhauses in Jahrbach (Gde. Jagerberg) wurde vorerst wieder aufgehoben. Bei einer weiteren Rutschung hat der Landesgeologe eine „Gefahr-im-Verzug-Situation“ attestiert, die örtliche Hofzufahrt muss mit Betonleitwänden abgesichert werden. Diese werden von der Fa. Schuster aus Neusetz beigestellt.
  • Derzeit werden mehrere größere und kleinere Rutschungen von den Geologen bzw. von den Behördenvertretern begutachtet.
  • Viele Schadstellen konnten von den Feuerwehrkräften in den letzten Stunden bereits erfolgreich behoben werden. Die Erledigung der noch offenen Schadstellen erfolgt anhand einer Prioritätenliste. Dennoch dürften die Aufräumarbeiten in den besonders betroffenen Gebieten wohl noch etliche Stunden in Anspruch nehmen.
  • Der KHD-Bereichsführungsstab disponiert und koordiniert seit gestern Abend das Einsatzgeschehen im BFV Feldbach vom Einsatzzentrum der FF Feldbach aus.

Bereich Deutschlandsberg

Und täglich grüßt das Murmeltier…einmal mehr kam es am Abend und in der Nacht des 22.08. zu zahlreichen Unwettereinsätzen aufgrund von Starkregen, Hagel und Sturm und einmal mehr war es die nördliche Hälfte des Bezirkes, die betroffen war.

Der Großteil der Einsätze entfiel auf das Freimachen von Verkehrswegen, welche von umgestürzten Bäumen blockiert wurden. Vereinzelt mussten auch überflutete Keller ausgepumpt werden, wie etwa in Breitenbach in der Marktgemeinde Lannach und in Oisnitz, in der Gemeinde St. Josef. In Schamberg in der Gemeinde Frauental wurde die dortige Freiwillige Feuerwehr zu einem abgedeckten Dach alarmiert. In Breitenbach mussten die Feuerwehren Breitenbach-Hötschdorf und Stainz, nachdem hier der Maibaum in gefährliche Schieflage geraten war, diesen entfernen. In Lannach prallte ein PKW gegen einen umgestürzten Baum, glücklicherweise ging das ganze relativ glimpflich aus. Zum Teil stürzten auch Bäume auf Häuser und mussten von den Einsatzkräften entfernt werden.

Um der zu erwartenden Notrufe Herr zu werden, wurde auch die Mannschaft in der Bereichsalarm- und Warnzentrale „Florian Deutschlandsberg“ aufgestockt, indem die Bereitschaft alarmiert wurde. Insgesamt neun Kameraden standen hier bereit, um die Alarmierungen effizient abzuwickeln.

Ab 19.38 Uhr bis 23.20 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Gundersdorf, Breitenbach-Hötschdorf, St. Stefan ob Stainz, Oisnitz-Tobisegg, Schamberg, Blumegg-Teipl, Preding, Rassach, Frauental, Bad Gams, Michlgleinz, Grafendorf, Lannach und Stainz sowie die Betriebsfeuerwehr Magna zu insgesamt 28 Einsätzen im Bereichsfeuerwehrverband ausrücken, die 15 Feuerwehren standen dabei mit 200 Mann im Einsatz.

Stmk: Murenabgänge in Lobmingtal und St. Marein-Feistritz am 22. August 2020

Update Steiermark – 14.30 Uhr

Laut einer Information der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ standen zum Höhepunkt der heutigen Aufräumarbeiten im gesamten Bundesland  161 Feuerwehren mit knapp 1.400 Feuerwehrmännern und -frauen im Einsatz.

Die Hotspots bilden dabei die Feuerwehrbereiche Feldbach, Voitsberg, Graz-Umgebung, punktuelle Tätigkeiten wurden auch aus dem BFV Leibnitz gemeldet – vor allem am frühen Vormittag. Zur Aufarbeitung der Großschadenslagen im Bereichsfeuerwehrverband Feldbach stehen momentan 61 der 73 Bereichs-Feuerwehren im Einsatz. Hier sind – inklusive den 3 KHD-Einheiten aus Radkersburg (1 Zug) und Leibnitz (2 Züge) – 760 Feuerwehrmitglieder mit 120 Fahrzeugen tätig.

Derzeit tagt der Krisenstab mit Behörden- und Expertenvertretern im Einsatzzentrum der FF Feldbach. Wie aus diversen Berichten hervorgeht, sind nahezu sämtliche für den gestrigen Unwetterverlauf relevanten Rückhaltebecken voll, von den Experten wurden mittlerweile mehrere Schadstellen als „P 1“ (höchste Dringlichkeitsstufe) eingeordnet. Aus derzeitiger Sicht wird heute noch bis zum Einbruch der Dunkelheit fieberhaft an der Erledigung vieler Schadenslagen gearbeitet. Jene Arbeiten, die keiner hohen Notwendigkeit unterliegen, werden im Bedarfsfall morgen weitergeführt bzw. abgeschlossen.

Update Steiermark – 17.00 Uhr

Schwere Unwetter fegten über die Steiermark – „Danke an alle Einsatzkräfte und an alle freiwilligen HelferInnen“
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried danken den Feuerwehrkräften für ihren beispiellosen Dienst am Nächsten.

Dass Feuerwehrkräfte als Helfer in höchster Not an allen Ecken und Enden gebraucht werden, das legen die Extremwetterereignisse des Jahres 2020 nahe.  „Schon der Februar mit den Sturmeinsätzen hat das mit aller Deutlichkeit gezeigt. Und jetzt seit Juni die vielen Unwetterereignisse“, so Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried, der das derzeitige Einsatzausmaß als kräftezehrend und mitunter auch an die Substanz gehend einordnet.  „Manchmal waren bei den Extremwetterereignissen nur ganz wenige Feuerwehren gefordert, sehr oft hat es aber das Einschreiten vieler Feuerwehren gebraucht, weil viele Regionen der Steiermark gleichzeitig betroffen waren. So wie dies in den letzten Tagen und Wochen vielfach der Fall war“, fasst Leichtfried die Situation zusammen.

Dass die Einsatzkräfte – unter ihnen sehr viele freiwillige Helfer – während der Unwetter enormes geleistet haben, zeigen auch die jüngsten Geschehnisse. „Vor allem gestern gingen wieder schwere Unwetter über der Steiermark nieder. Einmal mehr danke ich allen Einsatzkräften, insbesondere den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die immer im Einsatz sind, um das Schlimmste zu verhindern und nach wie vor mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sind“, zeigt sich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer dankbar und würdigt das beispiellose Engagement der vielen HelferInnen an der Gesellschaft.

Für Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried zeigt diese Häufung und Schwere von Extremwetterereignissen auch, zumindest subjektiv betrachtet, dass „unsere Feuerwehren für unsere Gesellschaft und für die Sicherheit der Menschen in unserer Heimat unverzichtbar sind“. Gerade die erste Phase einer Großschadenslage sei entscheidend. Menschen und Tiere müssen gerettet und in Sicherheit gebracht werden, in dieser Situation zählt laut Leichtfried jede Sekunde. Da leisten Feuerwehren eine wertvolle und unerlässliche Arbeit.  „Ich danke allen Feuerwehrmitgliedern, die sich in diesen herausfordernden Tagen und Wochen in beeindruckender Weise und unermüdlich für das Gemeinwohl eingesetzt haben sehr herzlich und wünsche allen Einsatzkräften stets eine gesunde und wohlbehaltene Rückkehr von allen Einsätzen und Ausrückungen“, so Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried.

Sein abschließender Dank gilt aber auch den Familien der Einsatzkräfte wie auch den vielen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter tagsüber bzw. während der Dienstzeit in den Einsatz gehen lassen und somit die Einsatzbereitschaft der steirischen Feuerwehren tatkräftig unterstützen.

Katastprohenzustand ausgerufen

Die Schäden nach den Unwettern im Bereichsfeuerwehrverband Feldbach sind punktuell groß. Nach erneuter Besprechung des Krisenstabes hat Bezirkshauptmann HR Dr. Alexander Majcan vor kurzem die Katastrophe für die Gemeinden

  • St. Stefan im Rosental
  • Jagerberg
  • Gnas
  • Paldau und
  • Feldbach

festgestellt. Gemeinsam mit der Gde. Unterlamm sind nun sechs Gemeinden des Bezirkes Südoststeiermark von der Behörde als Katastrophengebiet ausgewiesen, wie OBR Johannes Matzhold, Bereichsfeuerwehrkommandant im BFV Feldbach, soeben (aus dem Krisenstab) informiert hat.  Durch dieses Instrument ist es möglich, rasch und unbürokratisch Hilfe leisten zu können.

Update – Steiermark, Stand 17.45 Uhr

Nach einem regelrechten „Einsatzmarathon“, der gestern Abend seinen Anfang genommen hat, beenden die (örtlichen und überörtlichen) Feuerwehrkräfte zur Stunde ihre Arbeit.

Feldbachs Bereichsfeuerwehrkommandant, OBR Johannes Matzhold, dankt allen Einsatzkräften aus den benachbarten Feuerwehrbereichen Radkersburg und Leibnitz, die im BFV Feldbach am überörtlichen Hilfseinsatz mitgewirkt haben – allen voran den Bereichsfeuerwehrkommandanten OBR Volker Hanny (Radkersburg) und OBR Josef Krenn (Leibnitz), die den Entsendungen ihrer Kräfte unbürokratisch zugestimmt haben. „Es war beeindruckend, wie selbstverständlich und aufopferungsvoll die Einsatzkräfte aus unseren Nachbarbereichen bei uns Hilfe geleistet haben, dafür ein herzliches Danke!“, so OBR Matzhold.

„Mein Dank gilt aber auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried, welcher es bereits gestern Abend solidarisch und unkompliziert ermöglicht hat, die benötigten Hilfeleistungseinheiten aus den Nachbarbereichen anfordern zu können“, so Matzhold abschließend.

In Summe konnte ein Großteil der Schadenslagen – laut Einschätzung von KHD-Kommandant Roman Neubauer in etwa 80 Prozent – erfolgreich abgeschlossen werden. Allenfalls heute Abend/Nacht noch erforderliche Auspump-, Reinigungs- oder Sicherungsarbeiten werden von den jeweils ortszuständigen Feuerwehren übernommen, jedoch (heute) nicht mehr gemeindeübergreifend.

Morgen in der Früh werden die für heute beendeten Aufräumungsarbeiten fortgesetzt werden. Diese setzen sich zum überwiegenden Teil aus Kanal- und Oberflächenreinigungsarbeiten zusammen.

Zur Stunde reinigen und warten die Feuerwehren ihre eingesetzten Gerätschaften und Ausrüstungen – und stellen somit wieder ihre Einsatzbereitschaft her.

Der KHD-Bereichsführungsstab, der seit gestern Abend in Vollbesetzung gearbeitet hat, ist heute um 17 Uhr wieder in den Bereitschaftsmodus versetzt worden – um je Bedarf umgehend wieder in den Teil- bzw. Vollbetrieb einsteigen zu können. Zu den Aufgaben des KHD-Führungsstabes zählen u.a. die Darstellung der Schadens-, Einsatz- und Kräftelagen zur Gesamtlageführung.

Wie bereits informiert, sind heute steiermarkweit über 160 Feuerwehren mit rund 1.400 Feuerwehrmännern und -frauen im „Aufräumeinsatz“ gestanden.

Update 24. August: Stmk: Lobmingtal und St. Marein-Feistritz nach Unwetter vom 22.8.2020 zum Katastrophengebiet erklärt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.