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Stmk: Großer 55-Hektar-Waldbrand am Mühlbachkogel auf 800 m Seehöhe → über 460 Kräfte im Einsatz

EISBACH-REIN (STMK): Samstagmittag, 25. April 2026. wurde die zuständige Feuerwehr Eisbach-Rein zu einem Waldbrand auf den Mühlbachkogel alarmiert und musste schon rasch feststellen, dass der Einsatz große Ausmaße annehmen würde.

Rasch wurden daher Feuerwehren des Abschnittes hinzu alarmiert. Zudem wurden die Module der Waldbrandeinheiten des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung in Marsch gesetzt und der Flugdienst angefordert.

VON DER WALDBRANDÜBUNG ZUM ERNSTFALL

Dabei geriet der Flugdienst von einer angelegten Waldbrandübung im Raum Deutschlandsberg direkt in das Einsatzgeschehen in Eisbach-Rein. Später folgten Feuerwehrkräfte aus dem Bereich Voitsberg, von der Übung in den Einsatz.

Während der Einsatzleiter ABI Hannes Koch von der Einsatzstelle in etwa 800 m Seehöhe die Maßnahmen leitete, konnte dieser auf seinen eingerichteten Stab am Fuße der Erhebung zurückgreifen. Vor dort aus wurden die ankommenden Kräfte in die entsprechenden Einsatzabschnitte entsendet und die Erweiterungen der Löschmannschaften abgewickelt.

Etwa vier Stunden nach der Alarmierung standen etwa fünf Hektar Wald in Flammen und 160 Einsatzkräfte standen im Löscheinsatz. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurden rund 280 Feuerwehrmitglieder eingesetzt.

REDUZIERTE EINSATZTÄTIGKEIT IN DER NACHT

Fünf Hubschrauber des Innenministeriums leisteten Löschhilfe aus der Luft und wurden für Erkundungsflüge eingesetzt. Die Brandbekämpfung wurde aufgrund der Gefahren bei Dunkelheit auf ein Minimum zurückgeschraubt. Die Planungen für den nächsten Tag wurden vorgenommen.

WIND ALS BRANDBESCHLEUNIGER

Durch die reduzierten Einsatztätigkeiten und aufkommenden Wind erreichte das Feuer über Nacht eine Größe von etwa 40 Hektar. Dagegen stemmten sich seit den frühen Morgenstunden 400 Feuerwehrmitglieder aus mehreren Bereichen.

FEUERWEHRLEUTE AUS DER HALBEN STEIERMARK IM EINSATZ

Am frühen Sonntagnachmittag, 26. April 2026, stehen laut KHD-Kommandant ABI Marc Pacher 460 Feuerwehrmitglieder aus der halben Steiermark im Einsatz. Die betroffene Fläche hat sich auf etwa 55 Hektar Wald ausgebreitet. Mit sechs Hubschraubern führt man die Brandbekämpfung aus der Luft bis zum Einbruch der Dunkelheit fort.

PLANUNGEN FÜR DIE NÄCHSTEN TAGE STEHEN AN

Für die Brandbekämpfung geht man von noch mehreren Tagen aus. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit und der zunehmende Wind. „Dafür geht man schon jetzt in die Planung …“, heißt es in der Aussendung vom 26. April 2026 gegen 17 Uhr abschließend.

Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung

Meldung der Polizei

Seit Samstag, 25. April 2026, stehen Einsatzkräfte bei einem Waldbrand im Bereich des Mühlbachkogels im Großeinsatz. Verletzt wurde bislang niemand.

Der Brand wurde am 25. April 2026 kurz vor Mittag von einer Wanderin bemerkt, welche umgehend die Einsatzkräfte verständigte. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte breitete sich das Feuer aufgrund von Wind rasch aus, weshalb umgehend ein größerer Löscheinsatz eingeleitet wurde.

Derzeit stehen bis zu 35 Feuerwehren mit rund 140 Einsatzkräften und über 40 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der Geländegegebenheiten und der Ausbreitung des Feuers als schwierig. Das Feuer griff bereits auf angrenzende Hangbereiche über. Zur Unterstützung kommen neben mehreren Polizeistreifen auch Polizeidrohnen sowie mehrere Hubschrauber – darunter auch Kräfte des Bundesheeres und zivile Luftfahrzeuge – zum Einsatz.

Im Zuge der Erhebungen wurden mehrere Forstarbeiter im Nahbereich des Brandgeschehens angetroffen. Hinweise auf die konkrete Brandursache liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen dauern an und werden durch die noch andauernden Löscharbeiten erschwert. Die Löscharbeiten werden weiterhin fortgesetzt.

Hinweis an die Bevölkerung: Die Polizei ersucht, das betroffene Gebiet rund um den Brandort großräumig zu meiden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Zum Waldbrand in Kärnten: Ktn: Tag 4 beim großen Waldbrand in Lesachtal → vorsichtige Entspannung

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