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Oö: 14 Verletzte bei schwerem Auffahrunfall mit Reisebus, Wohnmobil und Lkw auf A 1 in Ansfelden

ANSFELDEN (OÖ): Ein schwerer Unfall hat sich am späten Mittwochnachmittag, 13. Mai 2026, auf der A1 Westautobahn bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) ereignet. 14 Personen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer. Die Rettung stand im Großeinsatz.

Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren, sowie zehn Rettungsfahrzeuge, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Notarzthubschrauber Christophorus 10 und mehrere Polizeistreifen wurden am späten Nachmittag zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Reisebus, einem Wohnmobil und einem Lkw auf die A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien bei Ansfelden alarmiert.

Augenscheinlich fuhr ein Wohnmobil auf einen Lkw-Sattelzug auf, ein Reisebus hinter dem Wohnmobil krachte ins Heck des Wohnmobils. Von den drei Personen im Wohnmobil musste die Feuerwehr zwei mittels Bergeschere aus dem Unfallwrack befreien. Ein Großaufgebot an Rettungskräften befand sich an der Unfallstelle um die zahlreichen Verletzten zu versorgen.

Zwei Personen wurden schwer verletzt, zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen und 21 Personen überstanden den Crash unverletzt. Ersten Informationen handelte es sich bei den Businsassen um eine Reisegruppe mit zahlreichen Pensionisten.

Die A1 Westautobahn war in der Folge zwei Stunden totalgesperrt, danach konnte der Verkehr auf der Überholspur die Unfallstelle passieren.

Es bildete sich ein rund elf Kilometer langer Rückstau auf der A1 Westautobahn, auf der A25 Welser Autobahn staute es sich rund 15 Kilometer weit zurück.

Pressefotos Laumat.at

Meldung der Polizei

Am 13. Mai 2026 fuhr ein 35-jähriger Slowene gegen 16:30 Uhr mit seinem Sattelkraftfahrzeug auf der A1 Richtung Wien im Bereich Ansfelden, als es zu einem folgenschweren Unfall kam. Nach einer abrupten Bremsung eines vorausfahrenden Autos aktivierte sich der Notbremsassistent des Lkw, sodass das Fahrzeug zum vollständigen Stillstand kam.

Unmittelbar dahinter befanden sich ein Wohnmobil und ein Reisebus mit 33 Passagieren, gelenkt von einem 51-jährigen Fahrer aus dem Bezirk Rohrbach. Das Wohnmobil prallte in das Heck des Anhängers, woraufhin der Reisebus trotz eingeleiteter Notbremsung nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte und mit dem Wohnmobil kollidierte.

Die Wucht des Aufpralls beschädigte das Wohnmobil so stark, dass der 59-jährige Lenker aus dem Bezirk Kitzbühel und seine 63-jährige Ehefrau sowie der 56-jährige Beifahrer von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden mussten. Der Lenker wurde per Rettungshubschrauber ins Klinikum Wels-Grieskirchen geflogen. Seine Ehefrau und der Beifahrer wurden mit der Rettung ins Med Campus III nach Linz gebracht. Alle drei erlitten schwere Verletzungen.

Auch der Busfahrer und zehn Passagiere wurden beim Unfall leicht verletzt und in umliegende Linzer Krankenhäuser eingeliefert. Aufgrund der Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die Richtungsfahrbahn Wien zwischen 16:55 und 18:20 Uhr vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstaus auf der A1 sowie auf der A25.

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