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Nö: Güterzug erfasst Auto → zwei Tote (24, 39), eine Leichtverletzte (5)

ALLENTSTEIG (NÖ): Am Samstag, den 6. juni 2026, wurde die Freiw. Feuerwehr Allentsteig um 16:00 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Göpfritz/Wild, Schwarzenau und Thaua zu einem Verkehrsunfall „Pkw gegen Zug“ nach Allentsteig alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache war es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Zug gekommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die Unfallstelle rund 800 Meter vom Bahnübergang entfernt. Der Rettungsdienst war bereits vor Ort und hatte ein Kleinkind, das sich am Rücksitz des Unfallfahrzeuges befand, bereits aus dem Fahrzeug gerettet. Das Kind wurde im Rettungswagen medizinisch versorgt und im Anschluss mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Für die beiden Eltern kam leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle. Nach der Freigabe durch die Polizei sowie der ÖBB wurde das Unfallfahrzeug, welches teilweise unter dem Zug eingeklemmt war, mittels zwei Seilwinden vom Zug getrennt. Anschließend erfolgte die Bergung der Verstorbenen aus dem Fahrzeug. Diese wurden in weiterer Folge an die Bestattung übergeben.

Um 19:15 Uhr konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Im Einsatz standen:

  • FF Allentsteig, FF Göpfritz/Wild, FF Schwarzenau, FF Thaua mit 10 Fahrzeugen und 63 Mitglieder
  • ÖBB Einsatzleiter
  • Rotes Kreuz Allentsteig und Waidhofen/Thaya mit 2 RTW, 1 KTW, 1 NEF und 1 BEL
  • Notarzthubschrauber Christophorus 2
  • Polizei mit 3 Streifen

Freiw. Feuerwehr Allentsteig

Meldung der Polizei

Eine 24-jährige türkische Staatsbürgerin lenkte am 6. Juni 2026 gegen 15:55 Uhr einen Pkw auf der Landesstraße 75 im Gemeindegebiet von Allentsteig bei Straßenkilometer 14,450, vom Kreisverkehr Allwang auf der Bundesstraße 2 kommend in Richtung Allentsteig.

Auf dem Beifahrersitz befand sich der 39-jährige Ehegatte und serbischer Staatsbürger. Im Fond befand sich in einem Kindersitz das gemeinsame 5-jährige Kind. Alle Insassen kommen aus dem Bezirk Zwettl. Bei der Eisenbahnkreuzung L 75 / Franz-Josef-Bahn dürfte die Pkw-Lenkerin das Rotlicht des Bahnüberganges übersehen haben und übersetzte die Eisenbahnkreuzung.

Zur gleichen Zeit führte ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Oberwart eine Güterzugarnitur von Göpfritz/Wild kommend in Richtung Gmünd. Obwohl der 45-jährige Triebwagenführer eine Notbremsung einleitete und ein akustisches Signal abgab, erfasste er das Fahrzeug. Die 24-jährige Lenkerin und der 39-jährige Beifahrer erlitten durch den Zusammenstoß tödliche Verletzungen.

Die 3-jährige Tochter wurde leicht verletzt und zwecks weiterer medizinischer Abklärung mit dem Rettungshubschrauber Christopherus 2 in das Landesklinikum Krems geflogen. Der Triebwagenführer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und wurde vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

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