Schweiz: Erkrankter Mann per Hubschrauber vom Warteckturm in Basel gerettet
BASEL (SCHWEIZ): Am Sonntagnachmittag, 19. Juli 2026, musste ein akut erkrankter Mann im Basler Warteckturm per Rega-Windenrettung evakuiert und ins Spital geflogen werden. Zuvor kam es im Warteckturm zu einem medizinischen Notfall, als ein Mann eine schwere akute Erkrankung erlitt und auf schnelle Hilfe angewiesen war.
Die Sanitätsnotrufzentrale 144 beider Basel verständigte daraufhin die nationale Luftrettungszentrale der Rega, um den Patienten schnellstmöglich in ein Spital zu bringen.
Rettung per Helikopter
Da die Gebäudehöhe und die Dringlichkeit des medizinischen Problems eine Rettung mittels Drehleiter und Hubretter nicht zuließen, forderten die Einsatzkräfte einen Helikopter der Rega an. Die Sanität übernahm die Erstversorgung des Mannes, der anschließend von den Rettungskräften auf den Balkon des Warteckturms getragen wurde. Von dort flog die Rega-Crew den Patienten mithilfe der Rettungswinde aus dem Turm und brachte ihn in das nächste geeignete Spital.

Einsatz der Rettungswinde
Alle Rettungshelikopter der Rega sind mit einer Rettungswinde ausgestattet, die stets dann zum Einsatz kommt, wenn eine Landung beim Patienten nicht möglich ist. Bei diesem modernen High-Tech-Gerät lässt sich die Seillänge von bis zu 90 Metern präzise dosieren. Die Winde, die für zwei Personen ausgelegt ist, erfordert regelmäßiges Training.
Involvierte Einsatzkräfte
Neben der Rega kamen bei diesem Einsatz die Sanität und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt sowie die Kantonspolizei Basel-Stadt zum Einsatz. Zusätzlich wurde die Werksfeuerwehr Roche zur Unterstützung beigezogen.

