Ktn: Länderübergreifende Suchaktion im Bezirk Villach-Land
ARNOLDSTEIN (KTN): Am 3. August 2026 gegen 17:55 Uhr setzte ein 67-jähriger Schweizer Staatsangehöriger telefonisch einen Notruf bei der Polizeiinspektion Arnoldstein ab. Der Mann gab an, sich im Bereich des Dreiländerecks im Gemeindegebiet von Arnoldstein in unwegsamem Gelände zu befinden und nicht mehr weiterzukommen. Seinen genauen Standort konnte er nicht bekannt geben, da er sich in dichtem Wald befand.
Unmittelbar nach dem Notruf wurde die Rettungskette in Gang gesetzt und eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Da mehrere Rückrufversuche erfolglos blieben und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Mann bereits auf slowenischem oder italienischem Staatsgebiet befand, wurden auch Einsatzkräfte aus Slowenien und Italien verständigt. Ebenso standen der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Klagenfurt, die Alpine Einsatzgruppe sowie zahlreiche Einsatzorganisationen im Einsatz.
Gegen 19:55 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass der 67-Jährige bei einem Wohnhaus angetroffen worden war. Der Mann war dehydriert und leicht verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Bergrettungsarzt wurde er vom Rettungsdienst in das LKH Villach eingeliefert. Das Mobiltelefon des Mannes dürfte nach einem Sturz unmittelbar nach dem Absetzen des Notrufes im unwegsamen Gelände verloren gegangen sein.
An der Suchaktion beteiligt waren die Bergrettungen Villach und Hermagor mit insgesamt 13 Einsatzkräften und sechs Suchhunden, die Österreichische Rettungshundebrigade mit 22 Einsatzkräften, die Rettungshundestaffel des Samariterbundes Kärnten mit zwölf Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein mit neun Einsatzkräften, der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Klagenfurt, die Alpine Einsatzgruppe sowie Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Villach-Land.
