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Wien: Demontage von Gasinstallationen führte zu größerem Gasaustritt

WIEN, 23. BEZIRK: Die Wiener Polizei wurde am 10. August 2026 gegen 20.55 Uhr von der Berufsfeuerwehr Wien über einen Einsatz in einem aufgelassenen Betriebsgebäude in Wien-Liesing verständigt. Aufgrund einer großen Menge ausgetretenen Erdgases bestand erhebliche Explosionsgefahr.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften bislang unbekannte Täter in das Gebäude eingedrungen und dort Kabel sowie Teile der Gasinstallationen, unter anderem auch eine Gastherme, demontiert haben. Da diese noch mit Gas versorgt waren, trat über einen längeren Zeitraum ungehindert Erdgas aus. „Die Berufsfeuerwehr Wien und die Wiener Netze führten umfangreiche Sicherungs- und Lüftungsmaßnahmen durch. Angrenzende Bereiche wurden vorübergehend vom Stromnetz genommen“, heißt es von Seiten der Polizei.

Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen werden wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung und Einbruchdiebstahls von den Brandermittlern des Landeskriminalamtes Wien geführt.

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