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D: Rhein gibt durch die lange Trockenheit Geheimnisse preis → Autowracks entdeckt

KÖLN | KÖNIGSWINTER | DUISBURG (DEUTSCHLAND): Das Rekordniedrigwasser im Rhein bringt immer mehr kuriose Funde zum Vorschein. Im Sommer 2026 berichteten die Medien über mögliche Überreste eines römischen Hafens, von Schiffswracks, Weltkriegsmunition, u. v. m.

Nun gab der sinkende Pegel weitere interessante Gegenstände frei. Bereits am 3. August 2026 entdeckten Kräfte der Feuerwehr in Königswinter an einer Slipstelle (Wasserungsstelle) für Einsatzboote ein Autowrack. Die Überreste des Fahrzeugs konnten schließlich am 18. August 2026 geborgen werden. Bei dem stark beschädigten Wagen handelte es sich um einen Fiat 126 – vermutlich einem Modell, das von 1976 bis 1984 produziert wurde.

Aufgrund der starken Korrosion und des schlechten Zustands waren jedoch keine Hinweise auf den letzten Besitzer erkennbar. Vermutlich lag der Kleinwagen schon seit vielen Jahren im Wasser. Ein „moderneres Wrack“ wurden bei Wassertiefenmessungen des Wasserschifffahrtamts in Köln bei Rhein-Kilometer 710 gefunden.

Am 12. August wurde ein Toyota Yaris aus dem Wasser geborgen. Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug im Juni 2014 bei einem Diebstahl entwendet wurde – ein Sachverhalt, der bereits 12 Jahre zurückliegt. Hinweise auf Kapitaldelikte oder Vermisstenfälle lagen nicht vor. Die Autoleichen dürfen nun fachgerecht entsorgt werden.

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