Nö: Menschenrettung nach Verkehrsunfall bei Palt
PALT (NÖ): Am Mittwochmorgen, den 27. August 2026, ereignete sich kurz vor 6:30 Uhr ein Verkehrsunfall bei der Bundesstraße B37a im Einsatzgebiet der Feuerwehr Palt. Eine Lenkerin kam aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab, fuhr durch eine Wiese und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde die Lenkerin unbestimmten Grades verletzt.

Neben den alarmierten Feuerwehren Palt und Traismauer eilten auch die Hauptwache der Feuerwehr Krems, das Rote Kreuz Krems und die Autobahnpolizei zum Einsatzort. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich die Verletzte noch in ihrem Fahrzeug. Da der Sicherheitsgurt noch immer straff anlag, wurde dieser zunächst durchtrennt, sodass die Lenkerin besser Luft bekam.

Im nächsten Schritt breiteten beide Fahrzeuge der Feuerwehren Krems und Palt die Bereitstellungsplane aus und legten darauf alles für eine etwaige technische Menschenrettung bereit. Nach der medizinischen Behandlung wurde nach Rücksprache mit der Notärztin eine schonende Rettung über den Kofferraum beschlossen. Dazu wurde der Sitz vollständig umgelegt und ein Spineboard verwendet, um die Verletzte aus dem Pkw zu heben. Nach erfolgreicher Rettung transportierte ein Rettungswagen die Patientin in Begleitung der Ärztin in das Universitätsklinikum Krems.

Nachdem alle Gerätschaften wieder verräumt waren, rückte die Hauptwache ab. Die Feuerwehr Palt führte nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Krems die Fahrzeugbergung durch. Dazu positionierte sich das Hilfeleistungsfahrzeug so, dass das Wrack mit der Seilwinde aus dem Graben gezogen werden konnte. Anschließend hoben die Einsatzkräfte das Fahrzeug mit Wagenhebern an und setzten Rangierroller unter die beiden Vorderräder, sodass sich das Fahrzeug leichter bewegen ließ.

Nachdem das Fahrzeug auf den Anhänger verladen, die ausgelaufenen Betriebsmittel gebunden und die Gerätschaften verräumt waren, rückten die Einsatzkräfte ab. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz beendet. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Traismauer konnte bereits auf der Anfahrt storniert werden, da ausreichend Rettungsgeräte vor Ort waren.

