Technisch

D: 27-Tonnen-Rotorblatt kippt auf L 131 um und verursacht Millionenschaden

MÜLLHEIM / SIRNITZ (D): Zu einem spektakulären und folgenschweren Schwertransport-Unfall kam es am Donnerstagmittag, dem 27. August 2026, auf der L 131 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Gegen 13.20 Uhr kippte ein rund 27 Tonnen schweres Rotorblatt einer Windkraftanlage um und begrub die Transportfahrzeuge unter sich.

Der Sondertransport befand sich auf der bergwärts führenden Strecke der L 131 in Richtung Sirnitz, als der Unfall passierte. Zum Zeitpunkt des Transports war die Landesstraße für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt. Nach derzeitigen Erkenntnissen führte ein technischer Defekt an der Hydraulik des Spezialaufliegers in einer S-Kurve dazu, dass sich das aufgestellte Rotorblatt unkontrolliert neigte. Die massive Last kippte zur Seite und stürzte direkt auf die ziehende Zugmaschine sowie auf einen davor befindlichen Unterstützungs-Traktor.

Glück im Unglück: Trotz der enormen Kräfte, die bei dem Einsturz wirkten, blieben alle Beteiligten unverletzt. Der entstandene Sachschaden ist jedoch immens und wird von der Polizei vorläufig auf etwa 700.000 bis 1.000.000 Euro geschätzt. Das 27-Tonnen-Rotorblatt erlitt bei dem Aufprall Totalschaden und ist unbrauchbar.

Durch die Beschädigung der Fahrzeughydraulik traten an der Unfallstelle beträchtliche Mengen Hydrauliköl aus. Die alarmierten Feuerwehrkräfte banden die Betriebsmittel umgehend ab und verhinderten eine weiträumige Verunreinigung.

Die Bergung des verunglückten Schwertransports sowie des Rotorblatts gestaltet sich aufwendig. Der betroffene Streckenabschnitt der L 131 muss daher voraussichtlich über mehrere Tage hinweg komplett gesperrt bleiben. Die Verkehrspolizei Freiburg hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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