Technisch

D: Kohlenmonoxid-Alarm in Frankfurt → 15 Personen aus Mehrfamilienhaus gebracht

FRANKFURT AM MAIN (DEUTSCHLAND): Am 13. Oktober 2026 wurde die Feuerwehr Frankfurt am Main gegen 23:15 Uhr zu einem Einsatz in der Kasinostraße im Stadtteil Höchst alarmiert. Ein Rettungswagen war zunächst wegen Kopfschmerzen einer vierköpfigen Familie in einem Mehrfamilienhaus gerufen worden.

Als die Besatzung des Rettungswagens vor Ort eintraf, schlug der Kohlenmonoxid-Melder (CO-Melder) an – die Werte lagen deutlich über dem zulässigen Grenzwert. Die Rettungswagenbesatzung leitete umgehend die Räumung des Hauses ein und forderte die Feuerwehr nach. Unter Atemschutz kontrollierten die Einsatzkräfte daraufhin alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses. Insgesamt wurden 15 Personen aus dem Gebäude gebracht. Fünf der Betroffenen mussten mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Klinik transportiert werden. Die übrigen Personen wurden untersucht und konnten vor Ort bleiben.

Die mögliche Ursache für die erhöhten CO-Werte könnte in Verbindung mit der Heizungsanlage stehen, die zum Zeitpunkt des Einsatzes in Betrieb war. Nach dem Abschalten der Heizung und dem Lüften der Wohnungen sanken die Werte und stiegen nicht wieder an. Die Anlage wurde vorsorglich stillgelegt – eine Fachfirma muss sie vor einer erneuten Inbetriebnahme gründlich prüfen. Im Anschluss an die Lüftungsmaßnahmen und negativen CO-Messungen in den Wohnungen, wurde das Haus an den Vermieter und die Polizei übergeben.

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