Technisch

Nö: Mann in Weingarten in Brunn am Gebirge mit Traktor umgekippt und tödlich verletzt

BRUNN AM GEBIRGE (NÖ): Am Montag, den 19. Oktober 2026, kam es am späteren Vormittag in einem Weingarten in Brunn am Gebirge zu einem tödlichen Traktorunfall. Aus bislang ungeklärten Gründen kippte ein Traktor um, wobei der Lenker unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Die Feuerwehren Brunn am Gebirge, Gießhübl und Maria Enzersdorf wurden von der Bereichsalarmzentrale zu einer Menschenrettung alarmiert. Seitens des Rettungsdienstes alarmierte die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich den Notarzthubschrauber Christophorus 9 aus Wien, das Rote Kreuz Brunn am Gebirge sowie zwei First Responder.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte musste die Feuerwehr den eingeklemmten Lenker mithilfe hydraulischer Rettungsmittel aus dem Traktor befreien. Unmittelbar danach begannen die Sanitäter und der Notarzt mit Reanimationsmaßnahmen und der medizinischen Erstversorgung.

Trotz des raschen Eingreifens und aller Bemühungen der Einsatzkräfte kam für den Lenker jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

DOKU-Niederösterreich

Bericht FF Maria Enzersdorf

Ein tragischer Arbeitsunfall ereignete sich am 19. Oktober 2026 in den Weingärten zwischen der Barmhartstalstraße und der verlängerten Turnerstraße, im Ortsgebiet von Brunn am Gebirge. Ein Arbeiter war am Vormittag mit einem Traktor auf der verlängerten Turnerstraße unterwegs, als er aus bislang unbekannten Umständen vom Weg abkam und rund sechs Meter tief die Böschung hinabstürzte.

Als der Traktor seitlich zum Stillstand kam, wurde der Lenker unterhalb des Daches im Bereich des Brustkorbs eingeklemmt. Um 10:54 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Maria Enzersdorf und Gießhübl zur Menschenrettung alarmiert. Als Aufstellungsfläche für sämtliche Blaulichtfahrzeuge diente die Barmhartstalstraße, die dafür vollständig gesperrt werden musste. Von dort aus mussten sämtliche Gerätschaften rund 200 Meter zu Fuß zur Unfallstelle getragen werden. Bei der Ankunft an der Unglücksstelle wurde der Verletzte bereits von zwei First Respondern medizinisch versorgt.

Mithilfe des hydraulischen Rettungsgeräts wurde die Fahrerkabine so weit angehoben, dass der Mann befreit werden konnte. Sofort wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet, bei denen ausgebildete Feuerwehrkräfte unterstützend mitwirkten.

Trotz des schnellen Eingreifens aller Einsatzkräfte konnte leider nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnte das schwere Rüstfahrzeug, mit viel fahrerischem Geschick, schließlich in Stellung gebracht werden.

Mithilfe von Hebebändern und dem Lastenkran wurde der Traktor aufgerichtet und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Dazu musste teilweise auch Erdreich abgetragen werden.

Freiw. Feuerwehr Maria Enzersdorf

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