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Nägel und Nadeln in Halloween-Süßigkeiten: Polizei ermittelt in Deutschland und Österreich

In mehreren Regionen Deutschlands und Österreichs sind nach Halloween 2026 Süßigkeiten aufgetaucht, die offenbar gezielt mit Metallteilen präpariert worden waren. Kinder beziehungsweise deren Eltern entdeckten unter anderem Nägel, Nadeln und Schrauben in Schokoriegeln, Kaubonbons und anderen Naschereien.

In Österreich wurden entsprechende Fälle aus Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich bekannt. Im Linzer Stadtteil Oed fand ein Vater etwa einen Zentimeter lange Nägel in den Süßigkeiten seiner Kinder. Auch aus Vöcklamarkt sowie den steirischen Bezirken Weiz und Leibnitz und dem Bezirk Amstetten wurden Funde gemeldet. Weitere Eltern wurden aufgrund der Berichterstattung aufmerksam und prüften die Süßigkeiten ihrer Kinder mit Magneten und entdeckten so auch auf die Fremdkörper!

In Deutschland sind zahlreiche Bundesländer betroffen. Im niedersächsischen Bremervörde verletzte sich ein neunjähriges Mädchen beim Biss in einen Schokoriegel durch eine rund fünf Zentimeter lange Stecknadel an der Zunge.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts verschiedener Körperverletzungsdelikte. Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist bislang unklar. Das österreichische Bundeskriminalamt koordiniert die Prüfung möglicher Zusammenhänge. Eltern werden aufgerufen, die gesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder sorgfältig zu kontrollieren. Verdächtige Produkte sollten nicht verzehrt, sondern samt Verpackung der Polizei übergeben werden.

Originalmeldung der steirischen Polizei vom 2. November

Montagnachmittag, 2. November 2026, wurden mehrerer Fälle von metallischen Gegenständen in Süßigkeiten, die am Halloween-Abend von Kindern gesammelt wurden, angezeigt. Verletzt wurde niemand. Wie bereits aus einem anderen Bundesland und aus Deutschland bekannt, wurden nun auch in der Steiermark in den Bezirken Weiz und Leibnitz vereinzelt metallische Gegenstände in Süßigkeiten festgestellt und angezeigt. Derzeit sind vier Fälle bekannt.Die Ermittlungen gegen Unbekannt laufen.Die Polizei rät, die in der Halloween-Nacht gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr genau zu überprüfen.

Originalmeldung der oberösterreichischen Polizei vom 2. November

Eine 40-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck erstattete am späten Nachmittag des 2. November 2026 Anzeige bei der Polizei über präparierte Halloween-Süßigkeiten. Ihre 11-jährige Tochter habe die Süßigkeiten am 31. Oktober 2026 zwischen 18:00 und 20:00 Uhr im Gemeindegebiet von Vöcklamarkt gesammelt. Heute Mittag hat sie eine dickere Nadel in einem Kaubonbon und in einem Schokoriegel entdeckt. Die 11-Jährige biss in eine der Süßigkeiten, wurde dabei jedoch nicht verletzt. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf eine Täterschaft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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