Schweiz: Ammoniak-Austritt aus Energiezentrale in Zürich
ZÜRICH (SCHWEIZ): Am Dienstagnachmittag, dem 3. November 2026, kam es im Zürcher Stadtkreis 3 zu einem Ammoniakaustritt in einer Energiezentrale. Eine Person kam in Kontakt mit Ammoniak und musste hospitalisiert werden. Für die Feuerwehr resultierte ein aufwendiger und zeitintensiver Einsatz.
Gegen 14.30 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) ein Alarm ein, dass in einer Energiezentrale neben einem Bürogebäude Ammoniak ausgetreten sei. Die Berufsfeuerwehr machte nach Eintreffen die Quelle des Austritts ausfindig und stoppte diese umgehend. Mit kontinuierlichen Messungen im betroffenen Gebäudeteil ermittelten die Einsatzkräfte die Ammoniakkonzentration und legten das weitere Vorgehen fest.
Mit Hilfe eines Lüfters und einer Lutte konnte die ammoniakhaltige Luft ins Freie abgeführt werden. Der betroffene Raum wurde im Anschluss freigemessen, bevor er wieder regulär genutzt werden kann. Zum Zeitpunkt des Ereignisses befand sich eine Person im Gebäude. Diese wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend hospitalisiert.

Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand keine Gefahr. Nebst der Chemiewehr der Berufsfeuerwehr von SRZ standen der Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz, der Einsatzleiter Berufsfeuerwehr, ein Chemiefachberater, der Rettungsdienst von SRZ mit Notarzt, ein Forensiker, die Stadtpolizei Zürich und aufgebotene Kältetechniker im Einsatz.
