Einsatzübung in Wohnanlage
Stockerau (NÖ): Am Dienstag, dem 8. Juni 2004, gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr Stockerau zu einem Wohnungsbrand mit eingeschlossenen Personen alarmiert. Gott sei Dank war dieses Szenario nur eine Übungsannahme.
Der 1. Atemschutztrupp begab sich sofort in den 3. Stock und rettete den Bewohner mittels Trage über das Stiegenhaus. Die zweite Person wurde von außen mittels der Drehleiter gerettet.

Danach gingen zwei weitere Atemschutztrupps in das verrauchte Stiegenhaus, öffneten die Rauchabzugsklappen während zeitgleich mittels Überdruckbelüfter das Stiegenhaus belüftet wurde. Ebenfalls wurde von einem dieser Trupps das Hochdruck-Rohr zur „Brandbekämpfung“ vorgenommen. Kurze Zeit später wurde von Übungsleiter, Wilfried Kargl, das Übungsende durchgegeben, da sämtliche Aufgaben mit Bravour erledigt wurden. Dass solche Übungsannahmen in der heutigen Zeit sehr wichtig sind und nicht als Utopie gelten, bestätigen die aktuellen Geschehnisse in anderen Bezirken sowie die laufenden Einsätze der Feuerwehr Stockerau. Die zahlreich anwesenden Zuseher, Bewohner der Wohnhausanlage und der näheren Umgebung, waren vom Einsatz und der raschen Rettung durch die Feuerwehr Stockerau sichtlich begeistert. Damit auch die jüngsten auf Ihre Rechnung kamen, wurden von den Florianijüngern kurzer Hand Fahrten mit der Drehleiter für alle Interessierten durchgeführt. Neben den Erkenntnissen für die Feuerwehr aus dem Übungsablauf, wurde zudem noch der, für die FF Stockerau sehr wichtige, Kontakt zu den Mitbürgern gepflegt. Kurzum, für alle Beteiligten ein netter und interessanter Ausklang eines heißen Frühsommertages.
