Deutschland: 40 Verletzte bei Massenkarambolage mit 100 Fahrzeugen
Deutschland: In dichtem Nebel sind in Deutschland auf der Autobahn 96 Lindau – München am Dienstag, dem 1. März 2005, mehr als 100 Autos ineinander gerast. Mindestens 40 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Die Autobahn wurde zwischen Oberpfaffenhofen und Inning komplett gesperrt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls gegen 9 Uhr herrschte in Höhe des Wörthsees dichter Nebel. Am ersten Unfall kurz nach einem Tunnel seien 85 Fahrzeuge beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit. In den zweiten einen halben Kilometer weiter waren 20 Fahrzeuge verwickelt. «Die sind gefahren wie die Blöden», sagte ein Polizist.
In Sanitätszelten auf der Autobahn wurden die Opfer versorgt, An dem Rettungseinsatz beteiligten sich annähernd 200 Helfer aus der ganzen Region. Drei Verletzte wurden per Helikopter, weitere 15 mit Notarztwagen in Spitäler gebracht.
