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Deutschland: Explosion beim Eintritt in brennendes Gebäude

Deutschland: Bei einem vermutlich durch Brandstiftung ausgelösten Großbrand im niedersächsischen Einbeck sind am 30. März 2005 mehrere Rettungskräfte verletzt worden. Ein Anwohner starb möglicherweise in den Flammen.

Die Feuerwehr sei in der Nacht wegen eines verdächtigen Geruches zu einem Fachwerkhaus in der Einbecker Innenstadt gerufen worden, erklärte die Polizei am Mittwoch. Beim Eindringen in das Gebäude sei es zu einer starken Explosion gekommen, die den Großbrand ausgelöst habe und bei der zwei Feuerwehrleute und ein Polizist verletzt worden seien. Ein 41 Jahre alter Mann, der allein in dem Haus gelebt habe, sei möglicherweise in den Flammen gestorben.

Wegen der schnellen Ausbreitung des Brandes sei von Brandstiftung auszugehen. Außerdem hätten die Feuerwehrleute und der Polizist vor der Explosion einen Benzingeruch wahrgenommen. Das Haus des 41-Jährigen sei völlig zerstört worden, vier angrenzende Gebäude seien beschädigt und zum Teil einsturzgefährdet, teilte die Polizei mit. Der Schaden sei noch nicht abzuschätzen, weil es sich um wertvolle Bausubstanz der Weserrenaissance handle.

Insgesamt 90 Menschen wurden nach Polizeiangaben evakuiert. Eine Sonderkommission ermittelt in dem Fall.

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