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Oö: Landwirt bekämpfte Waldbrand mit Jauche

St. Leonhard bei Freitadt (Oö): In St. Leonhard bei Freistadt hat ein Landwirt einen Waldbrand mit Jauche bekämpft. Der Brand war ausgebrochen, als eine Bäuerin Laub verbrannte und Funken in den angrenzenden Wald flogen.

Manchmal helfen auch ungewöhnliche Methoden – auch wenn es den anderen nachher gewaltig stinkt. Eine 42-jährige Landwirtin hatte einen Laubhaufen angezündet, durch Funkenflug geriet eine benachbarte Wiese in Brand und dann auch etwa 1.000 Quadratmeter Jungwald.

Zunächst versuchte die Bäuerin noch, die Flammen unter Kontrolle zu bringen, aber ohne Erfolg. Die Frau rannte zum Hof und alarmierte die Feuerwehr und ein paar Nachbarn. Ein befreundeter Landwirt schwang sich kurzerhand auf den Traktor und beförderte sein randvoll gefülltes Güllefass zum Brandort.

Dort schickte er den stinkenden Schwall in den Kampf gegen die Flammen. Ganz zu löschen vermochte der Bauer den Brand mit der Jauche nicht.

Aber gemeinsam mit anderen Dorfbewohnern konnten die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr in Zaum gehalten werden. Die Florianijünger schließlich konnten den Brand zur Gänze löschen, allerdings mit Wasser.

ORF Oberösterreich

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