Schweiz: Sechs Verletzte bei Wohnungsbrand Bellach
Bellach (Schweiz): Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Bellach im Kanton Solothurn sind in der Nacht zum Samstag, 11.2.2006, sechs Menschen teilweise schwer verletzt worden. Die Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar, für die Mieter müssen Notunterkünfte gefunden werden.
Fünf Bewohner erlitten starke Rauchvergiftungen, eine Person zog sich beim Sprung aus dem Fenster schwere Kopfverletzungen zu, wie die Kantonspolizei mitteilte. Das Feuer in dem Haus mit sechs Wohnungen brach um 4 Uhr morgens aus zunächst unbekannten Gründen aus. Als die Feuerwehr kurz darauf am Brandort eintraf, stand eine Wohnung bereits in Vollbrand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich nach Polizeiangaben insgesamt sieben Menschen in der Wohnung.
Eine Person rettete sich mit einem Sprung aus dem Fenster vor den Flammen. Trotz relativ geringer Höhe stürzte sie dabei so unglücklich, dass sie sich schwere Kopfverletzungen zuzog und mit dem Helikopter ins Inselspital nach Bern geflogen werden musste. Fünf weitere Bewohner erlitten starke Rauchvergiftungen und wurden per Ambulanz in die umliegenden Spitäler gebracht.
Obwohl die Feuerwehr mit 80 Leuten den Brand relativ rasch löschen konnte, sind fünf der sechs Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die Balkone auf der Südseite des Gebäudes mussten zudem wegen Einsturzgefahr abgestützt werden. Für die Mieter werden nun provisorische Unterkünfte gesucht. Das Feuer verursachte einen Schaden von mehreren hunderttausend Franken.
