Nö: Autobusbergung mittels Kranfahrzeug in Gänserndorf
Durch extreme Wind- und Fahrbahnverhältnisse kam ein Autobus auf der B220 von der Fahrbahn ab, und rutschte in den Straßengraben.
Neuerlich musste der technische Zug der Feuerwehr Gänserdorf aufgrund extremer Wetterverhältnisse ausrücken. Starke Windböen, Schneesturm und eine glatte Fahrbahn führten dazu, dass ein Autobus zwischen Gänserndorf und Schönkirchen durch Seitenwind von der Fahrbahn geblasen wurde.

Glück im Unglück hatte der Buslenker, da der Autobus von einem Baum am Umkippen in den Strassengraben gehindert wurde.
Die Einsatzkräfte standen vor der Herausforderung trotz wiedrigster Verhältnisse die Fahrzeugbergung durchzuführen. Aufgrund des tief im Strassengraben steckenden Fahrzeuges, entschied Einsatzleiter BR Heinrich Koller das Kranfahrzeug der Feuerwehr Mistelbach zur Unterstützung anzufordern.

Nach Eintreffen von Kran Mistelbach wurde das Fahrzeug mittels der 25 Tonnen Seilwinde im direkten Zug aus seiner misslichen Lage befreit, wobei die Sicherung gegen ein Umkippen durch das TLF 3000 der Feuerwehr Gänserdorf durchgeführt wurde.
Trotz erheblicher Beschädigungen konnte der Bus aus eigener Kraft zur nächsten Werkstatt fahren.
Für die Dauer der Fahrzeugbergung wurde die B220 durch die Polizei komplett gesperrt.
Zwei Feuerwehren mit 26 Mann und 6 Fahrzeugen konnten nach 2:30 Stunden den Einsatz beenden und wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.
Fotos: FF Gänserndorf
