Waldbrand in Italien nähert sich Kärntner Grenze
Italien: Auf der italienischen Seite des Nassfelds wütet seit Tagen ein Waldbrand. Das Feuer bewegt sich nun zur Kärntner Grenze. Die Gailtaler Feuerwehren wurden von Italien um Hilfe gebeten und sind in Alarmbereitschaft.
Die dunklen Rauchschwaden über den Gipfeln des Nassfelds sind weit zu sehen. Seit Tagen steht der Wald am Monte Brizzia in Flammen. Wie groß die brennende Fläche ist, kann nicht genau gesagt werden, weil das Feuer an verschiedenen Stellen immer wieder aufflammt. Mittlerweile sollen die Flammen nur noch wenige Hundert Meter von der Grenze zu Kärnten entfernt sein. Der Hubschrauber des Innenministeriums brach zu einem Erkundungsflug auf. Die Gailtaler Feuerwehren sind seit Mittwoch, 19. Juli 2006, in Alarmbereitschaft, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Ropatsch zu Radio Kärnten: „Wir haben die Feuerwehren bereits in Alarmbereitschaft gestellt, die Kommandanten sind bereits auf Erkundung.“
Die italienischen Feuerwehrleute bekämpfen den Flächenbrand von der Luft aus mit zwei Hubschraubern. Am Mittwoch baten sie ihre Kärntner Kollegen um Hilfe, sagte Ropatsch: „Es ist geplant, dass die Beschneiungsteiche oben am Nassfeld für die Versorgung der Hubschrauber in Betracht gezogen werden. Das sollen die Feuerwehren aus den Bezirken übernehmen.
Die Gailtaler Feuerwehrleute fürchten einen schwierigen Einsatz, sagte Ropatsch. Besonders die Aufwinde machen die Situation schwieriger. Regen ist in den nächsten Tagen auch keiner in Sicht.
