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Wien: Feuer auf der Mülldeponie in Wien-Donaustadt

Wien-Donaustadt: Auf der Müllverwertungsanlage am Rautenweg in Wien-Donaustadt ist es Samstagnachmittag, 9. September 2006, zu einem erheblichen Brand gekommen. Rund 400 Quadratmeter Müll standen in Flammen, eine riesige Rauchsäule war am Himmel zu sehen.

Personen oder Gebäude waren aber nicht unmittelbar in Gefahr, berichtete die Wiener Sicherheitsdirektion gegenüber der APA. Um 21.00 Uhr konnte die Feuerwehr „Brand aus“ melden. Die Brandursache war vorerst unklar. Laut Deponieleiter Karl Reiselhuber hatte sich erst am Samstag von den Wiener Mistplätzen angelieferter Sperrmüll entzündet. Reiselhuber versicherte ,es habe während des Brandes keine Gefahr für Menschen bestanden. Auch seien keine gefährlichen chemischen Stoffe frei geworden. Durch vorsorgenden Brandschutz sei verhindert worden, dass das Feuer auf andere Bereiche übergegriffen habe. Anrainer waren am Nachmittag ersucht worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da zunächst nicht feststand, ob bei dem Brand auch giftige Dämpfe entweichen konnten.

Die Mülldeponie am Rautenweg war schon mehr Schauplatz von zum Teil großflächigen Bränden. Zuletzt stand das Areal im Juli 2004 in Flammen. Damals war als Ursache Selbstentzündung durch die Sonneneinstrahlung oder bereits glosend angelieferter Hausmüll angenommen worden. In zwei Jahre wird laut Reiselhuber eine neue Müllverbrennungsanlage in Simmering in Betrieb gehen. Dort werde Sperrmüll dann sofort verbrannt und müsste nicht mehr gelagert werden.

ORF Wien

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