Schweiz: Großbrand zerstört Restaurant in Littau
Littau (Schweiz): Ein Großbrand in einem Restaurant im luzernischen Littau hat am Mittwochmorgen, 25. Oktober 2006, einen Millionenschaden angerichtet. Vier Personen wurden wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung ins Spital gebracht, wie die Luzerner Kantonspolizei mitteilte.
Kurz nach 4 Uhr 30 alarmierte ein Anwohner des betroffenen Hauptgebäudes des Restaurants «Thorenberg» die Polizei. Die Bewohner waren wegen Geräuschen erwacht und flohen bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf Balkone und Anbaudächer. 14 Personen konnten schliesslich von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden.
Der Pikettoffizier der Kantonspolizei Luzern, Franz Zemp, sagte auf Anfrage, es sei fast ein Wunder, dass alle Menschen selbständig aus dem Gebäude gekommen seien, weil am frühen Morgen normalerweise alle sehr tief schliefen. Vier Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchvergiftung zur Kontrolle ins Kantonsspital Luzern gebracht werden.
Die 120 Feuerwehrleute aus Littau und Emmen brachten den Vollbrand des Hauptgebäudes bald unter Kontrolle. Aber sogar am Mittag gab es noch Brandnester. Der Hotelanbau und der angebaute Neubau erlitten einen massiven Rauch- und Wasserschaden. Er geht in die Millionenhöhe. Die Brandursache war noch nicht bekannt. Die Thorenbergstrasse musste für die Lösch- und Abbrucharbeiten stundenlang gesperrt werden.
