Deutschland: Feuerwehrmann erlitt bei Löscharbeiten Stromschlag
Stuttgart (Deutschland): Lebensgefährliche Verletzungen hat am 16.04.2007 ein 58 Jahre alter Elektriker bei einem Betriebsunfall in der Arnulf-Klett-Passage erlitten. Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Vier weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
Der 58-Jährige war mit seinem 42 Jahre alten Kollegen gegen 10.35 Uhr mit Wartungsarbeiten an einer Schaltanlage der Stuttgarter Straßenbahn AG beschäftigt, als er offenbar in eine Hochspannungsleitung bohrte. Dabei entstand ein Lichtbogen, der den 58-Jährigen traf und lebensgefährlich verletzte. Sein Kollege kam mit leichten Verletzungen davon. Durch die offene Stromleitung entstand ein Brand, vor dem sich die Männer zunächst über eine Treppe in die Arnulf-Klett-Passage retten konnten. Nach der Erstversorgung des 58-Jährigen durch einen herbeigerufenen Notarzt, forderte dieser einen Rettungshubschrauber zum Transport an. Zur Landung des Hubschraubers musste der Arnulf-Klett-Platz für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Zwischen 10.50 Uhr und 12.00 Uhr kam es dort zu Verkehrsbehinderungen.
Ein 27 Jahre alter Feuerwehrmann erlitt bei Löscharbeiten ebenfalls einen Stromschlag und ist schwer verletzt worden. Ein eingesetzter 24 Jahre alter Polizeibeamter und ein Mitarbeiter der Stuttgarter Straßenbahn AG wurden durch Rauchgase leicht verletzt. Die vier Männer wurden mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser gebracht.
