Oö: Atemschutzgeräteträger auf hohem Ausbildungsniveau
Laakirchen (Oö): Die Wichtigkeit des Tragens von schweren Atemschutzgeräten vor allem bei den vielfältigen Brandeinsätzen zum persönlichen Schutz der Feuerwehrmänner nahm das Abschnittsfeuerwehrkommando Gmunden …

… am 12. Mai 2007 zum Anlass für die in der der Papierfabrik SCA Laakirchen stattfindenden Abschnittsübung. Insgesamt 45 Feuerwehrmänner mit 15Trupps aus dem gesamten Abschnitt Gmunden nahmen an der einsatzmäßigen Übung teil und bewältigten die anspruchsvolle und vor allem kräfteraubende Übungsstrecke bei teils hohen Umgebungstemperaturen im Bereich der Papiermaschine bis zu 45 Grad Celsius.

Ein Rotkreuz-Team der Bezirksstelle Gmunden sorgte für die medizinische Überwachung aller Übungsteilnehmer durch die Kontrolle von Blutdruck und Herzfrequenz vor und nach der Bewältigung der Übungsstrecke. Das zur Unterstützung angeforderte Atemschutzfahrzeug der Betriebsfeuerwehr Steyrermühl füllte insgesamt 90 Atemluftflaschen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Geräte.
Übungsleiter Abschnittskommandant Christian Huemer äußerte sich über Kondition und Aussbildungsstand aller Übungsteilnehmer zufrieden, wünschte jedoch mit Nachdruck, dass künftig diese praxisorientierte Einsatzübung noch zahlreicher frequentiert wird, besonders in Hinblick auf die immer wieder angesprochene Problematik der Tagesbereitschaft, bei der doch nur eine verminderte Einsatzbereitschaft besteht und daher für alle zur Verfügung stehenden Atemschutzträger körperliche Fitness und der sichere Umgang mit den Geräten eine unabdingbare Notwendigkeit ist.

Ein besonderer Dank gilt jedoch dem aus 13 Mann bestehendem Mitarbeiterteam der FF Laakirchen unter Kommandant Peter Pinaucic, dessen Stellvertreter Othmar Tischler jun., der 3-Mann-Besatzung des Atemschutzfahrzeuges Steyrermühl unter Arnold Bauer und dem Roten Kreuz Gmunden für die ausgezeichnete Vorbereitung und Unterstützung der diesjährigen Atemschutzübung auf Abschnittsebene.
