Oö: Feuerwehr-Blitzeinsatz rettet Sierninger Kunstmühle
Sierning (Oö): Gegen 11.34 Uhr meldeten am Vormittag des 14. Juni 2007 mehrere Anrufer den Brand in der sog. Kunstmühle in Sierning, Bezirk Steyr-Land. „Es brennt bereits beim Dach hinaus und die Flammen drohen auf benachbarte Gebäude überzugreifen“, so einer der Anrufer.
. Nach Alarmierung der Alarmstufe 1 für Sierning (4 Wehren) wurde diese aufgrund weiterer Notrufmeldungen seitens der Landeswarnzentrale automatisch auf Alarmstufe II erhöht.

In dem alten Gebäude war in einem höher gelegenen Stockwerk im Bereich eines Aufzugsschachtes ein Brand ausgebrochen. Die zahlreichen Holzbestandteile des alten Bauwerkes boten dem Feuer ausreichend Nahrung, sich rasend schnell ausbreiten zu können. Die Flammen sprangen auf das darüber liegende Geschoß über und erfassten in dem Bereich auch den Dachstuhl.

Für die eintreffenden Feuerwehrleute begann an langer und schwieriger Angriffsweg bis zum Brandherd. Mehrere Stockwerke mussten die Atemschutzträger mit ihrer Löschleitung über teilweise enge, hölzerne Stiegen vordringen. Durch die großzügige Alarmierung standen rasch ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung, um die Löschangriffe zu intensivieren und auch die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Gleichzeitig wurde aus Steyr eine Gelenkbühne angefordert, um auch vom Dach her gegen den Brand anzukämpfen.

Auf diese Weise gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen bzw. zu löschen, der Schaden ist dennoch beträchtlich. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Nachmittag noch an.

Fix ist auf jeden Fall, dass durch den Blitzeinsatz der Feuerwehren ein massiver Großbrand verhindert werden konnte. Auch eine in dem Bereich befindliche Feuermauer trug schützend dazu bei. Die alte und reichlich mit Holz versehene Bausubstanz hätte die Ausbreitung der Flammen ansonsten enorm begünstigt.
In Summe standen rund 100 Feuerwehrkräfte von 10 Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.
