Deutschland: Reetdachhaus gerettet – Werkstatt in Rendsburg zerstört

Rendsburg (Deutschland): Regen und die Schnelligkeit der Feuerwehr verhinderte in der Nacht zum Montag, dem 3. Dezember 2007, dass ein Reetdachhaus in Achterwehr in Flammen aufging.
Um 23.02 Uhr meldete ein Anrufer der Rettungsleitstelle in Rendsburg ein Feuer an einem Reetdachhaus im Inspektor-Weimar-Weg in Achterwehr. Die Kameraden ließen aufgrund des Alarmstichwortes sofort die Wehren aus Felde und Melsdorf dazualarmieren – schließlich hatte man aufgrund mehrerer Reetdachbrände in den vergangenen Jahren einschlägige Erfahrungen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus einer zur Werkstatt umfunktionierten Garage und aus einem Vordach. Das direkt angebaute Reetdachhaus war nicht betroffen. Unter schwerem Atemschutz nahm die Feuerwehr sofort einen umfassenden Löschangriff vor und konnte den Brand so auf die Werkstatt und das Vordach begrenzen. Auch der starke Regen leistete wertvolle Unterstützung. Eine durch das Feuer akut gefährdete Acetylenflasche eines Schweißgerätes versenkte die Feuerwehr kurzerhand in einer mit Wasser gefüllten Regentonne und sorgte so für einen anhaltenden Kühleffekt.

Das Feuer war zwar schnell unter Kontrolle, fraß sich aber in der Isolierung des Werkstattgebäudes fest. Mit einer Kettensäge wurde das Dach aufgetrennt, um so an die letzten Glutnester zu gelangen. Gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind unbekannt. Die Polizei ermittelt.
