Sbg: Brand in sozialtherapeutischem Brand verlief glimpflich
Hallthurn (Sbg): Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mussten Dienstagnachmittag, 8. Jänner 2008, zu einem Zimmerbrand ins sozialtherapeutische Zentrum nach Hallthurm bei Bischofswiesen im angrenzenden Bayern ausrücken. 80 Bewohner konnten unverletzt durch Heimverwaltung evakuiert werden.
Glück im Unglück hatten die Einwohner des sozialtherapeutischen Heims in Hallthurn am Dienstag bei einem Brand in ihrem Haus: Verletzt wurde bei dem Feuer niemand; Notarzt und BRK-Helfer mussten lediglich eine 52-jährige Bewohnerin behandeln, die aufregungsbedingt über Asthmabeschwerden klagte. Sie konnte kurze Zeit später wieder in die Obhut ihrer Betreuer entlassen werden. Ein weiterer Bewohner zog sich eine Schürfwunde zu. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Autofahrer auf der Bundesstraße alarmierten die Feuerwehr: Gegen 15.30 Uhr brach in einem Patientenzimmer im ersten Stock eines Hauses des dreiteiligen Gebäudekomplexes ein Feuer aus. Autofahrer auf der angrenzenden Bundesstraße bemerkten den Brand und setzten einen Notruf ab. Die alarmierten Feuerwehren aus Bischofswiesen und Bad Reichenhall drangen unter Atemschutz in das Gebäude ein und löschten das Feuer. Das betroffene Patientenzimmer brannte völlig aus, die anderen Räumlichkeiten waren zum Teil stark verraucht und verrußt.
Heimverwaltung evakuierte alle Bewohner unverletzt: Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatte die Heimverwaltung die etwa 80 Bewohner unverletzt aus dem verrauchten Gebäude ins Freie evakuiert. Sie wurden vorrübergehend in einem Hotel untergebracht. Das Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zur Absicherung des Feuerwehr-Einsatzes vor Ort. Die Brandursache ist noch ungeklärt; Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden und die Kripo Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen.
