Ktn: Drehleiter zu kurz -> Seilbergung eines Kranführers in Klagenfurt
Klagenfurt (Ktn): Ein Kranfahrer hat am 27. März 2008 auf einer Baustelle in Klagenfurt in 30 Meter Höhe vermutlich einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann musste mit Hilfe eines Hubschraubers geborgen werden.
Drehleiter war zu kurz: Der Hubschrauber „Libelle“ des Innenministeriumshubschrauber wurde am Donnerstag zu einem nicht alltäglichen Einsatz gerufen. Einem Kranführer war in 30 Meter Höhe schlecht geworden, er hatte noch selbst die Rettung verständigt.
Da ein Herzinfarkt vermutet wurde, zählte jede Sekunde. Die Feuerwehr war als erste vor Ort, sie konnte den Mann aber nicht bergen, sagte Einsatzleiter Wolfgang Germ: „Wir haben trotzdem probiert, den Mann mit der Drehleiter zu bergen, aber es ging sich um einen halben Meter nicht aus.“ Außerdem war der Untergrund nicht stabil.
Notärztin zeigte Mut: Die Notärztin kletterte den Kran bis zur Kanzel hinauf, versorgte den Mann und hielt ihn mit einer Decke warm. Mittels Seil konnte der Kranführer vom Hubschrauber aus geborgen werden – Routinearbeit für den Hubschrauberpiloten Johann Pletzer und seinen Sanitäter. Nach wenigen Minuten war die Bergung vorbei, der Kranführer wurde ins LKH Klagenfurt gebracht. Sein Zustand war Donnerstagabend stabil, so die behandelnden Ärzte. Die genaue Ursache für den Vorfall steht aber noch immer nicht fest.
