Wien: Brand bei Billa und Brand in der Küche
Wien: Zwei Brände beschäftigten am Abend des 18. Mai 2008 die Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien. Zum einen brannte es in einer Billa-Filiale, zum anderen galt es, einen Küchenbrand zu bekämpfen.
Brand bei Billa: Brandalarm um 19.53 Uhr in der Meidlinger Hauptstraße. In dem Gebäude befindet sich eine Filiale der Fa. Billa. Im Bereich des Hausdurchganges ist ein durch Gitter getrennter Freilagerraum angeordnet. Laut Aussage von Hausbewohnern war die Filiale in letzter Zeit renoviert worden. Im Lagerraum hinter einer Gittertüre waren offensichtlich diverse Baumaterialien inklusive Farben und offensichtlich Lösungsmittel gelagert worden, welche aus noch unbekannter Ursache in Brand gerieten. Der Brand wurde mit 1 Rohr unter Atemschutz gelöscht, das unmittelbar angrenzende Stiegenhaus wurde unter Atemschutz kontrolliert und durch Öffnen der Fenster gelüftet. Zur Kontrolle wurde das Gittertor gewaltsam geöffnet. Im Brandbereich befindet sich eine zweiflügelige Mettalltüre zum Verkaufslokal sowie einige Glasscheiben, welche teilweise durch die Hitze gesprungen waren. Von der Feuerwehr wurde festgestellt, dass die Türe sehr heiß war und eine geringe Verrauchung im Lokal sichtbar war. Da unmittelbar über die Nachrichtenzentrale kein Vertreter der Fa. Billa an die Einsatzstelle gerufen werden konnte, wurde der Zylinder der Metalltüre durch Auffräsen geöffnet. Außer einer geringen Verrauchung konnte keine Gefährdung festgestelltwerden. Die Türe wurde mittels fw-eigenem Einbauzylinder sperrbar gerichtet und 3 Schlüssel an die Sicherheitswache übergeben. Das Gittertor wurde bei Einsatzende ins Schloss gezogen und ein Mat-Ausweis hinterlegt. Einsatzende: 20.53 Uhr.
Küchenbrand: Zimmerbrandalarm um 18.21 Uhr in der Leopold Ernstgasse. In Folge eines vermutlichen technischen Defektes in der Küchenabzugsanlage war es in der Küche einer Wohnung zu einem Brand gekommen, welcher durch den anwesenden Wohnungsinhaber mittels erster Löschhilfe nicht gelöscht werden konnte. Von den Feuerwehrleuten wurde der Brand mittels Kübelspritze unter Atemschutz durch das erste RLF Hernals gelöscht. Durch das ULF Hernals wurde das Stiegenhaus durch Öffnen der Fenster ge- und mittels Hochleistunglüfter der Drehleiter belüftet. Ein Kaninchen wurde dem auf der Straße wartenden Wohnungsinhaber unversehrt Übergeben. Die Brandstelle wurde im erforderlichen Ausmaß demontiert und mittels Wärmebildkamera kontrolliert; keine weitere Gefährdung festgestellt. Alle im Brandstellenbereich befindlichen Geräte wurden von der Feuerwehr stromlos gemacht und der Besitzer an eine Fachfirma verwiesen. Einsatzende: 19.01 Uhr.
