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Nö: Inspektionsübung der Feuerwehren von Zwentendorf im Groß-Umspannwerk

Zwentendorf (Nö): „Im größten Umspannwerk von Österreich, in Dürnrohr (Bez. Tulln), ist ein Brand ausgebrochen. Sechs Personen sind in den Flammen eingeschlossen“ – so die Lage beim Eintreffen der Feuerwehren unter der Leitung von Oberbrandinspektor Josef Schlutheis am 28. März 2009.

Sofort wurde begonnen, die Eingeschlossenen mittels schweren Atemschutz aus dem Rauch zu retten. In weiterer Folge wurde mit Wasserwerfern der Brand des Trafos gelöscht. Die Verletzten wurden versorgt und ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet.

Die Schwierigkeit für die Atemschutztrupps waren die weitläufigen Gänge im Werksgelände, wo es galt die Vermissten zu finden. Abschließend wurde eine Löschvorführung an einer 220 KV Leitung gezeigt.

Jeder Teilnehmer konnte sich selbst versuchen. Abschnittskommandant Karl Heinrich und Bürgermeister Ing. Hermann Kühtreiber bedankten sich bei den Feuerwehrmitglieder für den gezeigten Einsatz.

Bei der Verbund- Werksleitung bedankte sich die Übungsleitung für die gute Zusammenarbeit und dass man immer wieder im Werksgelände üben kann.

Eingesetzte Kräfte:
Knapp 100 Mann, 11 Fahrzeuge

8 Feuerwehren:
• FF Dürnrohr
• FF Pischelsdorf
• FF Zwentendorf
• FF Maria Ponsee
• FF Bärndorf
• FF Erpersdorf
• FF Kleinschönbichl
• BtF Donau Chemie

Zum Umspannwerk einige Infos:
• Größtes Umspannwerk in Österreich
• Anlieferleistung 2,7 Gigawatt Strom
• Verteilung für weite Teile Österreichs
• Verteilerzentrum im europäischen Stromverbund

Abschnitts-Feuerwehrkommando Atzenbrugg

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