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Nö: Brandkatastrophe in Leiding gerade noch verhindert

Leiding (Nö): Prekärer Großbrand in Leiding: Ein Silo brannte am Montag, dem 6. Juli 2009, mitten im dicht verbauten Gebiet. 150 Feuerwehrleute im Einsatz.

Wenn die Feuerwehr eine Viertelstunde später gekommen wäre, dann wäre der Brand nicht so ausgegangen.“ Bürgermeister Günter Moraw atmet tief durch. Der rasche Einsatz der Feuerwehr hat Sonntag Nachmittag im Ortsteil Leiding einen gröberen Brand im dicht verbauten Gebiet verhindert. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr Pitten zu einem landwirtschaftlichen Anwesen gerufen. In Leiding war der hölzerne Dachverbau eines Silo in Brand geraten. Es wurde Unterabschnittsalarm ausgelöst, auch umliegende Feuerwehren wurden um Unterstützung ersucht. „Dort liegt ein Gehöft neben dem anderen, außerdem ist die Zufahrt sehr schwer, weil der Ortsteil auf einem Berg liegt“, erklärt Einsatzleiter Dietmar Gneist von der Feuerwehr Pitten. Besonders schwierig gestaltete sich aus diesem Grund auch die Wasserversorgung. Ein Pendelverkehr mit Tankwagen wurde eingerichtet, zusätzlich sprang ein Frächter mit Wasserlieferungen ein.

150 Einsatzkräfte
Rund 150 Mann von zehn Feuerwehren starteten den Kampf gegen das Feuer. Das schnelle Eingreifen verhinderte, dass die Flammen auf das angrenzende Gebäude übergreifen konnten. Für Menschen, aber auch für die Tiere im Stall bestand zum Glück keine Gefahr. Rasch hatte man den Brand im Griff, nach drei Stunden konnten die Einsatzkräfte abziehen. Die Feuerwehr Pitten rückte aber am Abend nochmals zu Nachlöscharbeiten aus. Wie die Polizei ermittelte, dürfte der Holzaufbau des Silos vermutlich wegen eines technischen Defekts in der Kornförderanlage in Brand geraten sein. Fremdverschulden konnte keines festgestellt werden. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, dieser dürfe aber durch eine Versicherung abgedeckt sein. Der Silo wurde schwer beschädigt, das Wirtschaftsgebäude konnte gerettet werden.

Kurier

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