Griechenland: Erfolg im Kampf gegen Brände bei Athen
Griechenland: Nach vier Tagen hat die Feuerwehr die verheerenden Waldbrände nahe Athen am Montag, 24. August 2009, unter Kontrolle gebracht. Sprecher Yiannis Kappakis erklärte am Abend, die Flammen seien weitgehend eingedämmt, die Gefahr sei aber noch nicht vorüber.
Mehr als 1.000 Feuerwehrleute und Soldaten sollten im Einsatz bleiben, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Brände haben nach Angaben des Europäischen Informationssystems für Waldbrände der EU-Kommission (EFFIS) seit Samstag, 22.8., rund 21.000 Hektar Land zerstört. 150 Häuser wurden beschädigt.
Tausende Feuerwehrleute und freiwillige Helfer kämpften fieberhaft gegen Brände und erhielten dabei immer mehr dringende Unterstützung von Löschflugzeugen und Helikoptern aus dem Ausland. Sechs große Feuer wüteten den Behörden zufolge im ganzen Land, das größte und gefährlichste in der Nähe der Hauptstadt. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt, dazu kommen einige Dutzend mit Atemproblemen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Die Ursache der Feuerinfernos war noch nicht bekannt, Brandstiftung oder Fahrlässigkeit ist in Griechenland in den heißen Sommern keine Seltenheit. Es ist der größte Waldbrand seit der Katastrophe auf dem Peloponnes vor zwei Jahren, bei der 76 Menschen umkamen. Die Umweltorganisation WWF warf der Regierung vor, sie habe keine Konsequenzen aus der Katastrophe gezogen.
ORF: Waldbrände nahezu gelöscht:
Die Waldbrände rund um die griechische Hauptstadt Athen sind weitgehend gelöscht worden. Die Lage blieb in der Nacht auf den 25. August 2009 ruhig, berichtete das Staatsradio unter Berufung auf die Polizei. Zwei Brände gab es noch 70 Kilometer westlich Athens in der Nähe des Fischerdorfes Porto Germeno sowie auf der Südseite der Ägäisinsel Euböa. Bewohnte Regionen werden aber nicht bedroht.
Nach einer ersten Bilanz sind bei den Waldbränden im Norden Athens seit vergangenen Freitag zwischen 150 und 200 Quadratkilometer Wald, Buschland und landwirtschaftlich genutzte Gebiete zerstört worden. Mindestens 150 Häuser wurden schwer beschädigt oder ganz zerstört. Opfer gab es nicht. In der Nacht auf Heute ließen die Winde nach. Das half den Einsatzkräften bei den Löscharbeiten. Insgesamt waren seit gestern Vormittag in Griechenland 67 Brände ausgebrochen.
Mehr als 1.000 Feuerwehrleute und Soldaten sollen aber im Einsatz bleiben, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Ursache der Feuerinfernos war noch nicht bekannt, Brandstiftung oder Fahrlässigkeit ist in Griechenland in den heißen Sommern keine Seltenheit. Es ist der größte Waldbrand seit der Katastrophe auf dem Peloponnes vor zwei Jahren, bei der 76 Menschen umkamen. Die Umweltorganisation WWF warf der Regierung vor, sie habe keine Konsequenzen aus der Katastrophe gezogen.
