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Oö: Uruslinenhof-Brand als unglücklicher Zufall

Linz (Oö): Der Großbrand, bei dem ein Teil des Ursulinenhofes in Linz abgebrannt ist, dürfte einfach durch einen unglücklichen Zufall ausgelöst worden sein. Das scheinen die ersten Ergebnisse der Brandermittler ergeben zu haben.

Fahrlässige Herbeiführung einer Feuersbrunst: Laut „Kronenzeitung“ wurde der Bericht bereits an die Staatsanwaltschaft übermittelt und entlastet jenen Hilfsarbeiter, der das Feuer durch Flexarbeiten ausgelöst haben soll, weitgehend. Er war ja zunächst wegen „fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst“ angezeigt worden.

Mit Fett und Schmutz vollgesogen: Der Bericht der Brandermittler der Brandverhütungsstelle zeigt nun, dass der betroffene Lüftungsschacht offenbar mit einer Dämmmatte ausgekleidet war, die sich im Laufe der Jahre mit Fetten und Schmutz vollgesogen hatte. Die Schneidarbeiten reichten aus, um diese Stoffe in Brand zu setzen und eine folgenschwere Kettenreaktion auszulösen.

Schaden von fünf Mio. Euro: Da ein solch schwerwiegende Folgen aber kaum vorhersehbar waren, wird vermutet, dass das Verfahren gegen den Hilfsarbeiter eingestellt werden könnte. Der Großbrand am Ursulinenhof richtete einen Schaden von über fünf Millionen Euro verursacht.

ORF Oberösterreich
Bildbericht vom Brand (hier auf Fireworld.at)

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