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Tirol: Großbrand in Erl: 15 Kälber tot, drei Leichtverletzte

Erl (Tirol): Sieben Feuerwehren mit insgesamt 250 Mann und mehrere Polizeistreifen waren am Mittwoch, dem 16. September 2009, im Großeinsatz bei einem Vollbrand mitten im Ortszentrum von Erl.

Ein Großbrand in Erl hielt am Mittwoch die Feuerwehren im Unterland in Atem. Das Bauernhaus des so genannten „Rainer-Hofes“ im Ortszentrum war in Brand geraten. Der Bauer selbst hatte das Feuer bemerkt und sich und seine Familie rechtzeitig gerettet. An der Brandstelle waren die Feuerwehren von Erl, Ebbs, Buchberg, Walchsee, Rettenschöss, Niederndorf und Niederndorferberg mit insgesamt 250 Mann im Einsatz. Weiters befanden sich mehrere Polizestreifen vor Ort.

Das Feuer dürfte im hinteren Teil des Hofes, in dem Heu gelagert wurde, ausgebrochen sein. Die Florianijünger mussten noch Kälber aus dem Anwesen befreien. Für 15 Tiere kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie überlebten den Vollbrand nicht. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt – darunter zwei Feuerwehrmänner und eine Passantin. Ein Feuerwehrmann soll sich bei dem Einsatz Prellungen zugezogen haben. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Tenne brannte vollständig ab. Für die Bauersfamilie bedeutet das einen enormen wirtschaftlichen Schaden – die genaue Höhe steht allerdings noch nicht fest. Auch über die Brandursache ist derzeit noch nichts bekannt. Während der Löscharbeiten musste die Durchfahrtsstraße durch Erl für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

TT.com

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