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Deutschland: Zehn Menschen durch Kohlenmonoxid vergiftet

Duisburg (Deutschland): Zehn Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Duisburg haben am Sonntag, 21. Februar 2010, eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten und sind in Krankenhäuser eingeliefert worden.

«Sie hatten einen Schutzengel und sind nur knapp einer Katastrophe entgangen», sagte ein Polizeisprecher. In einem Großeinsatz mussten Polizei und Feuerwehr das Gebäude am Morgen räumen, bevor es gelüftet wurde. Ursache war nach derzeitigem Stand der Ermittlungen eine defekte zentrale Kohleheizung. Die Untersuchung eines Gutachters läuft aber noch.

Das Kohlenmonoxid, ein tödliches Atemgift, war dem Sprecher zufolge in den frühen Morgenstunden, vom Keller durchs Treppenhaus in die Wohnungen eingedrungen. Zunächst wurde eine Person mit Übelkeit gegen sechs Uhr morgens ins Krankenhaus eingeliefert. Erst drei Stunden später, nachdem weitere Bewohner über Beschwerden geklagt hatten, fiel der Austritt des Kohlenmonoxids auf.

Sieben Verletzte mussten in Druckkammern behandelt werden. Die Behandlung sei inzwischen erfolgreich abgeschlossen, sagte der Polizeisprecher. Bleibende Schäden seien nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten.

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