Technisch

Bayern: Granatenfund bei Gartenarbeiten in München

München (Bayern): Beim Entfernen eines Strauches in seinem Garten bemerkte zu Mittag des 10. April 2010 der 49-jährige Hauseigentümer einen metallischen Gegenstand. Anfänglich hielt er es für ein eingegrabenes „Stahlrohr“.

Bei genauerer Betrachtung, fiel ihm aber die Granatenform auf. Daraufhin alarmierte er sofort die Feuerwehr und Polizei. Nach Ankunft der Feuerwehr wurden alle umliegenden Gärten geräumt. Ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes stellte fest, dass es sich um eine deutsche „8/8er Flakgranate“ handelt. Es war kein Blindgänger sondern weggeworfene, nichtbenützte Munition. Bei der Granate war die Sprengladung vorhanden, jedoch fehlten sowohl die Treibladung als auch der Zünder. Sie wurde daher ohne weitere Sicherheitsmaßnahmen geborgen. Um auszuschließen dass sich noch mehr Munition unter dem Wurzelstock befindet, wurde dieser mit einem Greifzug aus dem Boden gezogen. Dabei fanden die Einsatzkräfte die ca. 10cm x 4cm große schlag- und stoßempfindliche und somit hochexplosive so genannte „Sekundärladung“.

Diese wurde dann zusammen mit der Flakgranate durch den Kampfmittelräumdienst in Verwahrung genommen. Nachdem abschließend nichts mehr gefunden wurde, konnten alle Anwohner wieder zurück in ihre Gärten.

Berufsfeuerwehr München

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