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Oö: Landwirt bei Rettungsversuch der Tiere bei Bauernhofbrand getötet

Alberndorf (Oö): Ein Todesopfer hat ein Brand am Samstagnachmittag, dem 17. April 2010, in Alberndorf in der Riedmark gefordert. Der 61-jährige Besitzer eines Vierkanthofes wurde von den Flammen regelrecht umzingelt, als er seine Kühe retten wollte.

Das Feuer brach Samstagnachmittag auf dem Vierkanthof in Alberndorf im Mühlviertel aus. Als der 61-jährige Landwirt die Flammen bemerkte, lief er in den Stall und versuchte dort, seine Tiere loszubinden und ins Freie zu treiben.

Doch die Flammen kreisten den Mann ein. Nachbarn eilten dem Bauern schließlich zu Hilfe und zerrten den brennenden Mann ins Freie, wo ihn die Feuerwehr mit Wasser kühlte. Der Notarzt konnte den Schwerverletzten noch stabilisieren und ihn mit dem Hubschrauber ins Linzer Unfallkrankenhaus bringen. Dort kämpften die Verbrennungsspezialisten bis in die Abendstunden, allerdings vergeblich. Kurz nach 21.00 Uhr erlag der Landwirt seinen schweren Verbrennungen.

200 Mann von zehn Feuerwehren standen im Einsatz. Die Brandursache ist rätselhaft. Am Sonntag untersuchen die Brandermittler des Landeskriminalamts den Brandhergang.

Bericht 2:
Acht Feuerwehren mit rund 200 Feuerwehrleuten standen am 17. April 2010 bei der Brandbekämpfung auf einem Bauernhof im Einsatz. Um 17.10 Uhr wurde für die Feuerwehren Haibach im Mühlkreis, Wintersdorf, Alberndorf in der Riedmark, Altenberg bei Linz, Gallneukirchen, Kottingsdorf, Pröselsdorf und Veitsdorf von Florian LFK Brandalarm ausgelöst.
Ein übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt, konnten die Feuerwehren durch den raschen Einsatz verhindern. Der Stall wurde jedoch komplett vernichte. Die geretteten Tiere wurden von Helfern und den Feuerwehrleuten bei Nachbargehöften untergebracht.

Der Landwirt wurde beim Versuch seine Tiere zu retten schwer verletzt. Das Brandopfer wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus geflogen, wo er seinen Verletzungen erlag.

picturenews
ORF Oberösterreich
Foto Kerschi

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