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D: Druckgefäßzerknall im Heizungskeller-> Person lebensgefährlich verletzt

München (D): Lebensgefährlich verletzt wurde heute Mittag, den 1.Juni 2010 ein 42-jähriger Heizungsinstallateur
beim Zerknall eines Ausdehnungsgefäßes.

Aufgeschreckt durch einen lauten Knall im Heizungskeller, lief der Hausmeister des Wohnhauses in den Keller und fand dort den Installateur schwerst verletzt am Boden liegend.
Vermutlich beim Befüllen des Membranausdehnungsgefäßes mit Stickstoff kam es zum Zerplatzen des kugelförmigen Gefäßes. Die enorme und plötzliche Druckwelle schleuderte den Mann quer durch den Raum. Dabei schlug er mit dem Kopf auf ein Handwaschbecken auf. Die Wucht des Aufpralls war so groß,
dass das Porzellanbecken komplett zerstört wurde. Hierbei zog sich der Installateur ein offenes Schädel-Hirn-Trauma zu.
Er wurde von der anwesenden Notarztbesatzung versorgt und in den Schockraum einer Münchner Klinik gefahren. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der 42-jährige Mann seinen
Verletzungen erliegt.

Der Hausmeister wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernimmt das Kommissariat 13.

UPDATE:01.06.2010,14.20 Uhr
Wie soeben gemeldet, ist der 42-jährige Monteur im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen verstorben.

BF München

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