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Russland: Leichte Waldbrand-Entschärfung, Löschflugzeug abgestürzt

Russland: Die Lage in den russischen Waldbrandgebieten hat sich nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums leicht entschärft. Der Feuerwehr sei es gelungen, den Vormarsch der Flammen zu stoppen…

… und mehrere Brandherde zu löschen, sagte Ministeriumssprecherin Irina Andrijanowa. „In den vergangenen zwei Tagen konnten die Brandbekämpfer des Ministeriums sicherstellen, dass kein Haus mehr verbrannte und keine Menschen mehr starben“, versicherte die Sprecherin. Im Westen Kanadas haben am Wochenende (31. Juli, 1. August 2010) rund tausend Feuerwehrleute gegen mehrere hundert Brände angekämpft.

Mit einem Großaufgebot von hunderttausenden Helfern versuchen die russischen Behörden derzeit, die durch eine beispiellose Hitzewelle ausgelösten verheerenden Waldbrände in den Griff zu bekommen. Bislang starben mindestens 30 Menschen, fast 2000 Häuser wurden zerstört, zehntausende Hektar stehen in Flammen. Neben dem europäischen Teil Russlands ist mittlerweile auch der ferne Osten des Landes betroffen.

Mehr als 350 Waldbrände in kanadischer Provinz: In der kanadischen Provinz British Columbia wüten nach Angaben der Behörden mehr als 350 Waldbrände. In den meisten Gebieten der Provinz herrsche höchste Waldbrandgefahr und die Wettervorhersage verspreche vorerst keine Besserung, teilte das Forstministerium mit. Am Sonntag, 1. August 2010, wurden zusätzliche Feuerwehrleute, darunter Spezialeinsatzkräfte und Brandexperten, aus den Provinzen Ontario und Alberta an die Westküste entsandt. Die Feuerwehrmänner wurden aus der Luft von Hubschraubern und Löschflugzeugen unterstützt.

Löschflugzeug in Kanada abgestürzt: Am Samstag, 31. Juli 2010, stürzte ein Löschflugzeug nahe Lytton nordöstlich von Vancouver ab, beide Besatzungsmitglieder kamen dabei vermutlich ums Leben. Ein Rettungshubschrauber konnte bislang nicht zu der Unglücksstelle vordringen, da diese von Flammen umschlossen sei, sagte ein Sprecher des Rettungszentrums in Victoria. In sechs Gebieten der Provinz würden die Bewohner in Sicherheit gebracht oder in Alarmbereitschaft versetzt.

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