Mix

Feuerwehr-Weltmeisterschaft 2010 -> WM-Titel für Herbert Krenn

Österreich: Bei den Feuerwehrweltmeisterschaft 2010 ging Hauptlöschmeister Herbert Krenn von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz bei der Königdisziplin den Bewerb um den Toughest Firefighter Alive…

… also den härtesten Feuerwehrmann der Welt, als einziger Österreicher an den Start. Als Titelverteidiger nahm er sich auch viel für diese WM vor. Dieser Bewerb ist auch der einzige sportliche Wettkampf, wo es eine Gesamtwertung gibt, ansonsten werden immer nur die Alterwertungen gezählt.

„Die Vorbereitung war sehr gut, fühlte mich ganz gut, habe mich aber leider bei meinem Abschlusstraining am Samstag, 21. August 2010, hier in Daegu eine Zerrung zugezogen, die sich bis zum Wettkampftag nicht bessern wollte. So wäre ich am Mittwoch zu Mittag, 25. August, dran gewesen, wäre toll gewesen -> bewölkt, nur 34°C. Zuerst eine Zeitveschiebung um 2 Std., dann auch noch Wolkenbruch über 2 Std. -> Abbruch…. Mein neuer Start Donnertag, 26.8.2010, um 10:30. Kam um 9 Uhr zum Wettkampfgelände sah schon, dass der Bewerb voll im Gange war. Haben doch schon um 8 statt um 9 Uhr begonnen. Ich sollte sofort starten, konnte mir noch eine Aufwärmzeit rausholen … -> STRESS. Das Thermometer zeigte in der früh auch schon 38 Grad an. Wird ein harter Bewerb. Dann der Start…. meine Zeiten auf den Stationen waren super, war gleich bei den Leadern mit dabei, der Wombang Tower (120 m hoch) noch zu laufen, habe mir dort ja die Zerrung zugezogen, lief die 35 Stockwerke mit Respekt, aber mit einem guten Tempo hoch -> geschafft!
Oben angekommen, müde, aber erleichtert, durchgehalten zu haben, ohne das die Wade streikte.
Jetzt wurde noch die Zeit zusammen gezaehlt 9:19 min -> SUPER ZEIT, die Alterwertung klar gewonnen -> also wieder WELTMEISTER -> In der Gesamtwertung habe ich leider nur den 4. Rang erreicht, sozusagen nur die „Blecherne“, da fehlten mir nur ein paar Sekunden. Aber zufrieden mit meiner Leistung und wieder ein Mal konnte ich mit der Berufsfeuerwehrelite mithalten.
So als Freiwilliger kommt man sich oft blöd vor, denn diese Kollegen trainieren fast zu 100% in der Dienstzeit. Außerdem gilt diese Weltmeisterschaft für diese auch als Dienszeit(habe mir die Zeit genommen und die ersten 100 durchgeschaut -> nur Berufsfeuerwehrleute). Schaut aus, dass sich Freiwillige dieses schwere und intensive Training sich nicht antun wollen…

Firegames -> Herbert Krenn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert