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Deutschland: Feuerwehrmann gesteht: Acht Brände gelegt

Wollbach/Würzburg (Deutschland): Erst zündeln, dann löschen: Im Landkreis Bad Kissingen ist ein Feuerwehrmann als Serienbrandstifter enttarnt worden.

Nach seiner Festnahme gestand der 22-Jährige der Polizei acht Fälle, in denen er vorsätzlich Feuer gelegt hatte. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Ein konkretes Motiv für seine Taten gab er bei seiner Vernehmung nicht an. Die Ermittler vermuten aber, „dass ihn das Gemeinschaftserlebnis bei den Löscharbeiten fasziniert haben dürfte“, wie die Polizei gestern mitteilte.
Der 22-Jährige galt in seiner Feuerwehr als sehr engagiertes Mitglied. Seit Mai 2010 hatte eine Serie von Bränden die Bürger im Raum Burkhardroth aufgeschreckt. Die Ermittler hatten fieberhaft nach dem Täter gesucht. Auf die Spur des jungen Feuerwehrmannes kam die Polizei bei einem Scheunenbrand am Mittwochabend, 19.1.2011, in Wollbach: Der 22-Jährige half selbst bei den Löscharbeiten und wurde noch am Brandort verhaftet. Später gestand er zunächst, diesen Brand gelegt zu haben, dann räumte er noch weitere Fälle von Brandstiftung ein. Er sitzt nun in U-Haft. Zudem konnten die Ermittler am 21. Jänner die Schadensangaben zur Brandserie präzisieren. Demnach ist ein Gesamtschaden von mehr als einer Million Euro entstanden.

Passauer Neue Presse

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