Wien: Sicherheitsdienstmitarbeiterin entdeckt Brand in Gasthaus
Wien, Leopoldstadt: Bei ihrem Rundgang auf einem von einer Sicherheitsfirma überwachten Gelände entdeckte die Mitarbeiterin der Group4 in den frühen Morgenstunden des 19. Juni 2011 in der Innstraße einen Brand in einem Gasthaus auf dem Nachbargelände.
Bei dem Gasthaus handelte es sich um ein ebenerdiges etwa 20m langes und 8m breites Gebäude mit Vordach auf der Innenhofseite und angrenzendem Gebäude auf der Stirnseite des Gebäudes. Das Objekt befindet sich auf dem ÖBB Gelände.
Bei Ankunft der BF Wien drang bereits Rauch aus den Straßen und innenhofseitigen Fenstern und es konnte ein Feuerschein erkannt werden. Nach gewaltsamen Öffnen des Vorhängeschlosses mittels Bolzenschneider der Eingangstüre innenhofseitig konnte das 1. Rüstlöschfahrzeug Leopoldstadt unter Atemschutz und einem Rohr einmaschieren.
Vom 2. Rüstlöschfahrzeug Leopoldstadt, welches den Reservetrupp unter Atemschutz stellte, wurde ein innenhofseitiges Fenster eingeschlagen, damit Hitze und Rauch entweichen können. Das 1. Rüstlöschfahrzeug Leopoldstadt löschte den Brand, öffnete sämtliche Fenster und kontrollierte das gesamte Objekt. Die Löschtätigkeiten wurden durch Inbetriebnahme eines Hochleistungslüfters unterstützt.
Nach dem Rauch aus dem Dach drang, stieg das Universallöschfahrzeug Zentrale mittels Kombileiter auf das niedrigere Dach des an der Stirnseite angrenzenden Objektes und öffnete eine Holzverschalung. Dadurch konnte der Rauch entweichen. Da der Brand im Bereich der Schank des Gasthauses ausbrach und diese mit Holzbalken verkleidet war, wurden diese entfernt und im Hof gesichert abgelegt, teilweise die Zwischendecke geöffnet und umfangreiche Nachlöscharbeiten getätigt.
Das 2. Rüstlöschfahrzeug Leopoldstadt stieg mittels Kombileiter auf das innenseitige Vordach, öffnete dieses in einem Teilbereich (0,5m²) und nahm Löscharbeiten mittels einem Rohr vor. Einige Sicherungen des E-Verteilers waren bereits ausgelöst, die restlichen wurden von der BF Wien abgeschaltet. Der an der Einsatzstelle eingetroffene Mitarbeiter der ÖBB konnte keine Auskunft über den Pächter geben, daher wurde dieser durch die Exekutive ausfindig gemacht und verständigt. Die innenhofseitige Eingangstüre wurde von der Feuerwehr mittels Vorhängeschloss sperrbar gerichtet und drei Schlüssel an die Exekutive übergeben.
