Nö: Virtuelle Brände im Büro löschen
St. Pölten (Nö): An der „summer school“ der Fachhochschule St. Pölten hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ein Programm zur Bekämpfung von Bränden in Betrieben auszuprobieren: Brände wurden auf einer Leinwand gefahrlos simuliert und dann gelöscht.
Zwei Drittel aller betroffenen Unternehmen gehen nach einem Vollbrand in Konkurs, erklärt Gerhard Gersthofer, der Entwickler der virtuellen Feuerlöschanlage. Das neue Programm soll zeigen, wie rasch Brände entstehen können, welche Folgen sie haben können und wie man mit einem Feuerlöscher richtig umgeht.
Realitätsnaher Löscheinsatz mittels 3D-Brille
Mit Hilfe von Fotos kann jeder Arbeitsplatz in die virtuelle Welt übertragen werden. In den Feuerlöschern befinden sich kleine Funksender, das Feuer lodert auf einer Leinwand. Der Trainingsteilnehmer steigt „mit einer 3D-Brille in den Raum und löscht entweder mit Wasser oder Kohlendioxid. Der Vorteil dabei ist, dass sich das Feuer realitätsnah ausbreitet“, erzählt Gersthofer.
Mit Studenten neue Software entwickeln
Gemeinsam mit Studenten der Fachhochschule St. Pölten soll nun eine Software entwickelt werden. Damit soll man sehen können, welchen Schaden ein Brand an einzelnen Gegenständen wie zum Beispiel an einem Schreibtisch anrichten kann.
