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Deutschland: Zwei Millionen Euro Schaden nach Großbrand zweier Hallen

Geisenfeld (Deutschland): Ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Geisenfelder Ortsteil Zell richtete in der Nacht auf den 7. September 2011 einen Schaden in Höhe von rund zwei Millionen Euro an.

Zur Bekämpfung waren 230 Feuerwehrmänner im Einsatz. Erst morgens um sieben konnte der Großbrand gelöscht werden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet gegen 02.30 Uhr eine Scheune in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Geisenfeld, Ortsteil Zell, Landkreis Pfaffenhofen, in Brand. Das Feuer weitete sich schnell aus und griff auf eine zweite Lagerhalle über. In der ersten, ca. 45 x 15 Meter großen Halle, waren zwei Hopfenplückmaschinen und rund 8000 Liter Diesel untergebracht. In der zweiten, ca. 30 x 15 Meter großen Halle, war die Hopfendarre untergebracht und dort wurden 24.000 Liter Diesel gelagert. Der Feuerwehr gelang es, den Tank mit 8.000 Liter Diesel kontrolliert abbrennen zu lassen. Der Tank mit 24.000 Liter platzte und der Diesel versickerte auch im Boden.

Zur Bekämpfung des Brandes waren insgesamt 230 Kräfte von der Feuerwehr Geisenfeld, der umliegenden Gemeinden und die Werksfeuerwehr der Bayern Oil aus Vohburg eingesetzt. Ferner war das THW Pfaffenhofen und das BRK mit drei Rettungswagen und einem Notarzt eingesetzt.
Verletzt wurde bei dem Großbrand niemand. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf rund 2.000.000 Euro. Durch das Feuer wurden nicht nur die beiden Hallen zerstört, sondern durch die enorme Hitzeentwicklung wurde auch das nahe liegende Wohnhaus beschädigt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Lautsprecherdurchsagen und eine Gefahrendurchsage im Rundfunk veranlasst. Wegen des auslaufenden Diesels errichtete die Feuerwehr eine Ölsperre im Moosbach bei Nötting. Der Großbrand konnte bis 07.00 Uhr gelöscht werden. Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat die Ermittlungen zur Klärung der noch unbekannten Brandursache aufgenommen. Die Wasserschutzpolizei wird in die Ermittlungen einbezogen. Ein Gutachter des Wasserwirtschaftsamtes befindet sich bereits vor Ort.

Donaukurier

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