Tirol: Waldbrand bei Zirl
Zirl (Tirol): Zwischen Zirl und Kranebitten brach am Donnerstag, 29. März 2012, ein Feuer aus. Die größten Brandherde waren am späten Abend gelöscht.
Gegen 19 Uhr brach am Donnerstag in Zirl ein Feuer in einem Wald an der Grenze zu Innsbruck aus. Die Feuerwehren aus Zirl, Hötting, Mühlau, Völs und Männer der Berufsfeuerwehr Innsbruck rückten sofort aus. Mit rund 80 Mann nahmen sie den Kampf gegen das Feuer auf.
Nicht nur das steile Gelände, besonders der Wind machte den Einsatzkräften die Arbeit extrem schwer. Die Flammen fraßen sich immer weiter von der Tiroler Straße hinauf in Richtung Bahngleise. Die Florianijünger brachten nach einigen Stunden die größten Brandherde unter Kontrolle. Die Löscharbeiten wurden am späten Abend eingestellt. „Das Gröbste ist gelöscht. Wir hoffen jetzt auf regen in der Nacht. Am Freitagmorgen werden wir die Lage neu beurteilen“, sagte Innsbrucks Branddirektor Erwin Reichel der Tiroler Tageszeitung.
Unterstützt wurden die Feuerwehren von einem Löschzug der ÖBB. Mit einer Diesellok – die Fahrleitung der Mittenwaldbahn wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet – brachte der Zug 50.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort. Das sagte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel am Abend. Die Bundesstraße zwischen Kranebitten und Zirl wurde vorübergehend gesperrt.
Nur wenige Minuten zuvor hatten die Florijanijünger bereits einen Einsatz in Arzl beendet. Am Schießstand war aus noch ungeklärter Ursache die Böschung in Brand geraten. Gras und Buschwerk gingen in Flammen auf. Rasch hatten die Feuerwehren Arzl, Neu-Arzl und Innsbruck die Flammen gelöscht.
TT.com (Fotostrecke)
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