Deutschland: Feuerwehr rettete den Nikolaus von der Sandbank
Rheine (Deutschland): Wie in jedem Jahr hatte sich der Nikolaus am frühen Samstagnachmittag, 8. Dezember 2012, samt seinen Engelchen und seinem Knecht Ruprecht auf sein großes Schiff begeben, um den Rheiner Kindern ihre Nikolausgeschenke zu überbringen.
Doch in diesem Jahr sollte alles anders kommen. Das Schiff kam nicht vorwärts und blieb schließlich auf einer Sandbank kurz vor der Stadt stecken. Die Ems hatte zu wenig Wasser, es hatte in letzter Zeit einfach zu wenig in Rheine geregnet. Das Malheur stand bevor. Jahrtausende lang hat der Nikolaus immer einen Weg gefunden, um den braven Kindern ihre Geschenke zu geben. Sollte die Bescherung in diesem Jahr tatsächlich ausfallen?
Das konnte der Nikolaus nicht zulassen. Er schickte eines seiner Engelchen zur Feuerwache. Denn auch wie die Menschen ruft er die Feuerwehr an, wenn er in Not ist. Die Feuerwehr fackelte nicht lange und rettete den gestrandeten Nikolaus aus seinem Schiff und fuhr ihn geradewegs zu den wartenden Menschen an der Nepomukbrücke. Und so kam er in diesem Jahr mit „Tatütata“ statt mit den gewöhnlichen „Lustig, lustig tralalalala“ an. Erschöpft aber glücklich zog der Nikolaus zusammen mit den Rheinensern Richtung Marktplatz, wo er sich Gedichte und Lieder anhörte, eine kleine Weihnachtsgeschichte erzählte und natürlich auch den Kindern seine Geschenke überbrachte.
Doch sein ganz besonderer Dank galt in diesem Jahr der Feuerwehr, die ihm das größte Weihnachtsgeschenk gemacht hatte.
