Nö: Pkw entwurzelt Baum – Fahrer eingeschlossen
Vösendorf (Nö): Am 24. Jänner um 14.58 Uhr wurde die Feuerwehr Vösendorf zu einer Menschenrettung nach Verkehrsunfall auf die L2007 zwischen Vösendorf und Biedermannsdorf alarmiert.
Aus unbekannter Ursache kam ein Fahrzeuglenker in Fahrtrichtung Vösendorf ins Schleudern. Dabei rammte das Fahrzeug frontal einen Baum und entwurzelte diesen. Das Auto kam auf der Seite liegend zum Stehen und der Fahrer war im Wageninneren eingeschlossen.

Die Freiwillige Feuerwehr Vösendorf rückte gerade von einem Zimmerbrand ein, als die Alarmierung zu der Menschenrettung erfolgte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits die Unfallstelle durch die Polizei abgesichert.

Ein Feuerwehrmann begab sich über den Kofferraum in das Wageninnere zum Unfalllenker. Parallel dazu musste der Pkw unterkeilt werden. Weiters wurde der Brandschutz aufgebaut.

Nachdem durch die Feuerwehrmänner die Zugangsöffnung im Unfallauto erstellt war, konnte nach Absprache mit der Rettung der 82-jährige Mann mittels Spineboard befreit werden. Durch die anwesende Notarzt-Besatzung erfolgte die weitere Behandlung des Verunfallten.

Die Feuerwehr Vösendorf stellte anschließend den Pkw wieder auf die Räder und band das ausgelaufene Öl. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
Bericht der Feuerwehr Vösendorf
Zum zweiten Mal an diesem Tag wurde die Feuerwehr Vösendorf mit Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen. Diesmal alarmierte Florian Mödling zu einem Technischen Einsatz mit Menschenrettung. Da sich nach dem vorangegangenen Einsatz noch Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnte das Vorausfahrzeug unmittelbar nach der Alarmierung ausrücken. Die Lage am Einsatzort stellte sich folgendermaßen dar: Ein Pkw war auf der Schönbrunner Allee in Fahrtrichtung Vösendorf ins Schleudern geraten und gegen eine Baum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Baum in zwei Stücke gerissen und das Fahrzeug blieb anschließend auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Fahrer war ansprechbar, konnte den Pkw allerdings nicht aus eigener Kraft verlassen.

Da der Unfallbereich bereits von der Exekutive abgesichert war, konnte sofort mit dem Aufbau des Brandschutzes und der Stabilisierung des Fahrzeuges begonnen werden. Ein Feuerwehrmann begab sich in Fahrzeuginnere um als „innerer Retter“ Kontakt mit dem Lenker aufzunehmen. In Absprache mit dem eingetroffenen Notarzt wurde über den Kofferraum eine Zugangsöffnung hergestellt und anschließend mit vereinten Kräften der Fahrer auf dem Spineboard liegend aus dem Fahrzeug gehoben.

Danach konnte das Fahrzeug aus der Seitenlage aufgestellt werden und mittels Hubbrille des Schweren Rüstfahrzeuges abgeschleppt werden. Nachdem die ausgetretenen Betriebsflüssigkeiten gebunden waren, konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
