Oö: Auch in Oberösterreich akute Waldbrandgefahr
Oberösterreich: Vor der zunehmenden Waldbrandgefahr warnt der Verband Land&Forst Betriebe. Nachdem in Tirol bereits ein Brand rund 50 Hektar Wald vernichtet hat, warnen die Experten davor, sich in der völlig ausgetrockneten Natur unachtsam zu verhalten.
Viel zu wenig Schnee im Winter und kaum Niederschlag im Frühjahr – in der Natur ist es derzeit staubtrocken. Nicht nur die Wiesen und Felder sind davon betroffen, sondern auch die Waldböden, warnt der Verband Land&Forst Betriebe. Das zeigt sich am stockenden Wachstum der Pflanzen und Bäume und der erhöhten Gefahr von Waldbränden.
In Tirol hat vor zwei Wochen eine von einem Wanderer weggeworfene Zigarette einen verheerenden Waldbrand ausgelöst, bei dem 50 Hektar Wald zerstört wurden und ein Schaden von knapp drei Millionen Euro entstanden ist. Aber auch in den Wäldern Oberösterreichs ist Vorsicht geboten, sagt der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer am 5. April 2014.
Der Verband Land&Forst Betriebe sieht außerdem große Gefahr vom ausgetrockneten Gras ausgehen, das wegen der geringen Schneefälle in diesem Winter zum großen Teil stehengeblieben ist und nun bereits durch den kleinsten Funken in Brand gesteckt werden könne. Schon ein heißer Auspuff könne so zum Auslöser eines Waldbrandes werden, warnt Felix Montecuccoli, der Präsident des Verbandes. Es gelte deshalb auch für Autofahrer erhöhte Vorsicht in der Nähe von Wäldern walten zu lassen.
