Feuerwehrfachmagazin Brennpunkt: Themenüberblick über das neue Heft 3/2014

Eines der beiden Partner-Printmagazine von Fire-World, der „Brennpunkt“, Ausgabe 3/2014 geht am 17. Juni 2014 zum Versand. Im Anschluss finden Sie die Themen des Heftes und eine Möglichkeit, unverbindlich ein kostenloses Probeheft zum Kennenlernen anzufordern – auch außerhalb Österreichs.
Generelle Informationen zum Brennpunkt – Magazin (hier auf Fireworld.at)
Brennpunkt – Ausgabe 3 / 2014

Versanddatum:
17. April 2014
Umfang:
100 Seiten plus Doppelposter im A3-Format
Kostenloses Probeheft zum Kennenlernen?
(Nicht nur für Feuerwehrmitglieder)
COVERTHEMA: Ziegler Group: Wiedergeburt
mit großen Zielen
Als Wiedergeburt wie „Phönix aus der Asche“ kann man das Comeback des
deutschen Feuerwehrherstellers Ziegler bezeichnen. Nach einer eher ruhigen
Zeit während der Insolvenz und der Sanierung folgte Mitte Dezember letzten
Jahres die Übernahme durch den chinesischen Konzern CIMC. Im Frühling 2014
präsentierte Ziegler den Stand der Dinge im Stammwerk Giengen in
Deutschland. Aber man will es durchaus nicht mit dem aktuellen Stand der
Dinge belassen, man kündigte auch an, Marktführer werden zu wollen.
Neue Normen – ein Helm soll reichen!?
Zwei neue EN-Normen für Feuerwehrhelme kommen mit 2014 zur Anwendung.
Sie definieren die Anforderungen, die Helme für die Wald- und
Flächenbrandbekämpfung bzw. für die technische Rettung erfüllen müssen.
Rosenbauer Feuerwehrhelme entsprechen bereits beiden Normen: Sowohl der
HEROS-xtreme als auch der HEROS-smart sind nach prEN 16471:2013 bzw. prEN
16473: 2013 zertifiziert. Was hinter den neuen Normen steckt, wie sie
überprüft werden und wodurch sie sich von der bisher einzigen europäischen
Norm für Feuerwehrhelme EN 443:2008 unterscheiden, versucht dieser Beitrag
zu beantworten. Auch der Landes-Feuerwehrverband nimmt dazu Stellung.
Vom Mülleimerfeuer zur
Brandkatastrophe
300 bis 400 Brandstiftungen sind in Österreich Jahr für Jahr zu
verzeichnen. Internationale Experten beleuchteten vor einiger Zeit diese
Thematik im Rahmen eines Symposiums aus allen Blickwinkeln. Im Zuge dieser
Zusammenarbeit sollen die Aufklärungsquote erhöht und dadurch die Zahl der
Brandstiftungen bzw. in Folge auch die Brandschäden dezimiert werden.
Staubwedelarbeit bei der Feuerwehr
Thomas Fellhofer, Redakteur bei den Oberösterreichischen Nachrichten und
Feuerwehrmann im Mühlviertel, hat sich einige Gedanken zum teilweise schon
eingestaubten Feuerwehrwesen gemacht und diese niedergeschrieben. Ebenso
greift er im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Brennpunkt die Thematik
„Auszeichnungen“ an bzw. wird das Thema der PR-Arbeit bei dieser Thematik
angeschnitten.
Einsatz "Suchaktion"
Personensuchen gestalten sich oft langwierig und zäh. Dann auch
einen Einsatz wie diesen als Thema für eine größere Übung heranzuziehen, ist
natürlich eine Herausforderung. Die Freiw. Feuerwehr Aichkirchen nahm diese
Thematik nach einem Einsatz dennoch auf, um hier für den nächsten Ernstfall
Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, die es einzubauen gibt. Und der
eine oder andere Aspekt wird sich auch für Ihre Feuerwehr einsetzen lassen.
VermiT.AT – Veranstaltung mit Türen, Austria 1.0
Nicht selten stehen die Einsatzkräfte in Notsituationen vor
verschlossenen Türen (damit ist nun nicht eine zerstörungsfreie Türöffnung
gemeint). Das rasche, gewaltsame Öffnen von Tür und Tor zu üben, ist nur
selten bis gar nicht möglich. 50 Teilnehmer hatten in Kirchdorf an der Krems
in einem alten Kasernengelände die Möglichkeit, an einem sehr lehrreichen
Workshop teilzunehmen. Im Anschluss einige Erfahrungen und Tipps zu diesem
Thema.
Feuerwehr setzt auf Wechsellader
Kosteneinsparung und mehr Flexibilität – nur zwei Faktoren, die
die Freiw. Feuerwehr Vöcklabruck unter die Lupe genommen hat. Als Resultat
davon setzt die Wehr nun in verstärktem Ausmaß auf ein Wechsellader-Konzept.
Dafür stehen inzwischen mehrere Container für verschiedene Zwecke zur
Verfügung.
"Gemeinsam-Sicher-Feuerwehr" als erstes großes Baby
Mit 16. Juni 2011 stieg Robert Mayer aus Schwanenstadt vom
Bezirks-Feuerwehrkommandanten zum stellvertretenden
Landes-Feuerwehrkommandanten auf. Der Brennpunkt hat sich mit dem heute
44-Jährigen unterhalten, wie er seinen Job sieht und welche Zuständigkeiten
sein Amt im Oö. Landes-Feuerwehrverband begleiten.
60 Jahre und älter – was dann?
Der Fokus für die Feuerwehrmitglieder liegt primär auf der Jugend
bzw. im Aktivstand. Unweigerlich werden wir jedoch alle älter und beim
Erreichen des 65. Lebensjahres in den Reservestand versetzt. Die Aktivitäten
sacken zwar meist nicht auf Null ab, aber im Fokus liegt diese Altersklasse
dann weitaus nicht mehr. Der Landes-Feuerwehrverband Vorarlberg hat nun das
Programm 60+ ins Leben gerufen. Damit sollen erfahrene Feuerwehrleute länger
in den Wehren gehalten werden und auch für eine soziale Durchmischung
sorgen.
Zocker-Nachschub: Feuerwehr 2014
„Feuerwehr 2014 – Die Simulation“ nennt sich die neueste
Feuerwehr-Simulation aus dem Hause des Spielepublishers rondomedia aus
Mönchengladbach in Deutschland. Neben einer deutlich verstärkten
Realitätsnähe verspricht der bisher umfassendste Teil der Reihe eine
Vielzahl an spannenden und abwechslungsreichen Feuerwehreinsätzen und
Rettungsmissionen, bei denen neben Teamgeist vor allem auch das Geschick des
virtuellen Feuerwehrmanns gefordert ist.
Einsatz
• Gaslager explodiert während laufendem Einsatz – 17 Fw-Leute verletzt:
Der (gelegte) Brand in einem Gastanklager ist an und für sich bereits
eine heikle Sache. Im deutschen Harthausen jedoch spitzte sich eine
Hilfeleistung dieser Art dramatisch zu: Während des angelaufenen Einsatzes
kam es zu einer folgenschweren Gasexplosion, die nicht nur Gasbehältnisse
samt Fahrgestelle bis zu 400 m durch die Luft wirbelte, sondern auch 17
Feuerwehrleute – wie durch ein Wunder „nur“ – verletzt. Geschehen bereits im
September letzten Jahres, jetzt aber zum Nachlesen und Lernen seitens der
Staatsanwaltschaft freigegeben und dem Brennpunkt zur Verfügung gestellt.
• Hubschrauber in den Wald gestürzt: „Hubschrauberabsturz im Bereich
Kogl im Wald“ – so lautete für die Feuerwehr Kirchham die erste
Einsatzmeldung. Nur: Wo beginnt man in einem 380 Hektar großen Gebiet mit
der Suche? Ein Absturzbeobachter erweist den Einsatzkräften schließlich
ausgezeichnete Dienste und lotst sie zur Unglücksstelle, wo schwierige
Aufgaben auf die Helfer warten.
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